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Öffentliche Verwaltung und Finanzen

Formular Steuererklärung Aargau. © Le Yen Ha

Daten zur öffentlichen Verwaltung und zu den Finanzen

Gemeindefinanzstatistik 2021: 87 Prozent der Aargauer Gemeinden schliessen das Jahr 2021 mit positiven Rechnungsabschlüssen ab.

Kumulierte Überschüsse und Defizite aller Aargauer Gemeinden, inkl. Spezialfinanzierungen, 2014–2021. © Statistik Aargau

Im Jahr 2021 erzielten 183 von 210 Aargauer Gemeinden ein positives oder mindestens ausgeglichenes Gesamtergebnis in der Höhe von insgesamt 247 Millionen Franken inkl. Spezialfinanzierungen (222 Millionen Franken ohne Spezialfinanzierungen). 27 Gemeinden mussten Verluste im Umfang von insgesamt rund 7,5 Millionen Franken (rund 6 Millionen ohne Spezialfinanzierungen) ausweisen. Der betriebliche Aufwand der Gemeinden ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent auf 3'178 Millionen Franken und der betriebliche Ertrag um 1,0 Prozent auf 3'239 Millionen Franken gestiegen.

Die Nettoinvestitionen aller Aargauer Gemeinden inkl. Spezialfinanzierungen betrugen im Jahr 2021 rund 363 Millionen Franken (318 Millionen Franken ohne Spezialfinanzierung) und sind damit 11,3 Prozent tiefer als im Vorjahr. Die meisten Investitionen, nämlich rund 186 Millionen Franken, wurden im Bereich der Bildung getätigt.

Steuerstatistik 2019 – Juristische Personen: Konstantes Wachstum der Anzahl Steuerpflichtigen

Reingewinn, Eigenkapital und Steuern der juristischen Personen (ohne Vereine und Stiftungen) nach Wirtschaftszweig, 2019. © Statistik Aargau

Im Steuerjahr 2019 waren im Kanton Aargau 27'330 juristische Personen (ohne Vereine und Stiftungen) steuerpflichtig. Die Zunahme gegenüber 2018 betrug 3,7 Prozent. Während die Summe der Reingewinne um 2,1 Prozent zulegte, sank das Eigenkapital um 8,7 Prozent.

77,7 Prozent der Pflichtigen konnten dem 3. Sektor (Handel bis übrige Dienstleistungen) zugerechnet werden. Ihr Anteil am Reingewinn beziehungsweise am Eigenkapital lag bei 60,9 beziehungsweise 76,1 Prozent. Der Anteil an der Kantonssteuer betrug 59,8 Prozent. Der 2. Sektor (Bergbau bis Baugewerbe) umfasste 22,2 Prozent der Pflichtigen. Er trug mit einem Anteil von 38,9 Prozent des Reingewinns sowie 23,8 Prozent des Eigenkapitals zu 39,9 Prozent an die einfache Kantonssteuer bei.

Steuerstatistik 2018 – Natürliche Personen: Steigende Einkommen bei stagnierenden Vermögen

Pflichtige, Reineinkommen, Reinvermögen sowie einfache Kantonssteuer, indexiert 2001 = 100, 2001−2018. © Statistik Aargau

Die Zahl der im Kanton Aargau wohnhaften Steuerpflichtigen stieg im Jahr 2018 auf 384'457 Personen (ohne Quellensteuerpflichtige). Die Einnahmen aus der einfachen Kantonssteuer erreichten 1,47 Milliarden Franken (+2,8 Prozent), wovon die Einkommenssteuer 90 Prozent ausmachte.
Das nahezu lineare Wachstum der Pflichtigen mit Wohnsitz im Kanton Aargau setzte sich mit 1,2 Prozent auch 2018 fort. Die Summe der Reineinkommen wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2001 liegt der Zuwachs bei 50,9 Prozent und liegt damit höher als derjenige der Anzahl Pflichtigen (+29,4 Prozent). Im Vergleich dazu erwies sich die Entwicklung des Reinvermögens als volatiler. Dieses blieb relativ zum Vorjahr nahezu konstant (+0,6 Prozent) und ging pro Pflichtigen gar leicht zurück (−0,5 Prozent).

Kantonsfinanzen

Öffentliche Finanzen des Kantons Aargau

Die Abteilung Finanzen veröffentlicht jährlich den Stand und die Entwicklung der öffentlichen Zahlen des Kantons. Die Aufwände und Erträge des Kantons Aargau werden zudem mit denjenigen anderer Kantone verglichen.

Insgesamt konnte der Bestand dieser drei Aargauer Schuldengrössen von 1'260 Millionen Franken im Jahr 2013 auf noch 716 Millionen Franken per Ende 2020 reduziert werden. © Statistik Aargau

Jahresrechnung des Kantons Aargau

Gemeindesteuerfüsse 2022

Zwanzig Gemeinden senkten ihren Steuerfuss

Zählt man die Gemeinden, welche zu Böztal und Zurzach fusioniert haben, mit, dann haben im Vergleich zum Vorjahr 20 Gemeinden ihren Steuerfuss gesenkt und zehn Gemeinden erhöht. Dies sind deutlich mehr Steuerfusssenkungen als im Jahr 2021, als zehn Gemeinden ihren Steuerfuss gesenkt haben und leicht mehr Erhöhungen. Mit sechs Prozentpunkten den Steuerfuss am stärksten gesenkt hat die Gemeinde Rottenschwil, womit deren Steuerfuss 2022 bei 99 Prozent liegt. Die neue Gemeinde Böztal hat einen Steuerfuss von 114 Prozent, Zurzach von 115 Prozent. Den tiefsten Steuerfuss weist seit dem Jahr 2020 die Gemeinde Geltwil mit 50 Prozent auf, Oberwil-Lieli liegt mit 53 Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt von Meisterschwanden mit 60 Prozent. Den höchsten Steuerfuss von 127 Prozent weisen die Gemeinden Tägerig sowie Hallwil auf.

(Stand: 14. März 2022)

Gemeindesteuerfüsse 2022. © Statistik Aargau

Weitere Daten und Veröffentlichungen

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