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Publikationen und Analysen

Bau- und Wohnungswesen

Baustelle Bahnhof Aarau
© Le Yen Ha

Baustatistik, Wohnungsbestand und Leerwohnungszählung

Die Gebäude- und Wohnungsstatistik sowie die Leerwohnungszählung sind jährlich durchgeführte Vollerhebungen. Die Daten werden von den Gemeinden auf ihrem jeweiligen Gebiet erfasst. Das eidgenössische Gebäude- und Wohnungsregister dient als Grundlage für die Baustatistik und den Wohnungsbestand. Für die Leerwohnungszählung dürfen die Gemeinden unterschiedliche Datengrundlagen verwenden (Register, amtliche Stellen, Rundschreiben an die Liegenschaftsverwaltungen, Aufrufe, Daten des Elektrizitätswerks, Inserate in Printmedien oder im Internet, Recherchen im Internet).

Leerwohnungszählung 2025

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Am 1. Juni 2025 standen im Kanton Aargau 4'102 Wohneinheiten (Wohnungen und Einfamilienhäuser) leer. Das sind 398 Einheiten oder 8,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Leerwohnungsziffer, die den Anteil der leer stehenden Wohneinheiten am Gesamtwohnungsbestand (348'656 Einheiten per 31. Dezember 2024) misst, sank innert Jahresfrist für den Kanton Aargau von 1,30 auf 1,18.

Die Zahl der leer stehenden Mietobjekte ist seit 2020 stetig zurückgegangen. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl der zum Verkauf angebotenen leer stehenden Wohneinheiten in den Jahren 2022 bis 2024 wieder leicht an, sank im Jahr 2025 jedoch um 87 Einheiten und liegt damit ähnlich hoch wie im Jahr 2023.

Im Gegensatz zu den leer stehenden Mietobjekten blieb die Zahl der leer stehenden Kaufobjekte über den Zeitraum von 1995 bis 2025, abgesehen von kleinen Ausschlägen, weitgehend konstant. Im aktuellen Jahr beträgt sie 1'112 Wohneinheiten.

Baustatistik 2022/2023 mit Angaben zur Gebäude- und Wohnungsstatistik 2023

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Bauausgaben blieben im Jahr 2022 gegenüber 2021 stabil

Im Jahr 2022 wurde im Kanton Aargau 4'338,7 Millionen Franken für private und öffentliche Bauten ausgegeben. Damit wurde der Wert vom Vorjahr um lediglich 2 Millionen Franken unterschritten. Von den gesamten Bauausgaben wurden 1'185,6 Millionen Franken oder 27,3 Prozent von öffentlichen Auftraggebern (Bund, Kanton und Gemeinden) getätigt und 3'153,0 Millionen Franken oder 72,7 Prozent von privaten Aufraggebern. Von den Investitionen der öffentlichen Hand flossen 63,2 Prozent in den öffentlichen Tiefbau und 36,8 Prozent in den öffentlichen Hochbau. Auf der Seite des Privatbaus wurden 70,2 Prozent der Ausgaben in den Wohnungsbau investiert, 15,9 Prozent in den Industrie- und Gewerbebau und 13,9 Prozent in den übrigen Privatbau.

Mietpreise

Handänderungen, Gebäudeversicherung

Weitere Daten und Veröffentlichungen