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Publikationen und Analysen

Bildung

Bildungslandschaft im Kanton Aargau

Schulstatistik 2025/26

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Zahl der Lernenden an der Volksschule leicht gestiegen

An den öffentlichen Aargauer Volksschulen werden im Schuljahr 2025/26 insgesamt 84'188 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 658 Lernenden (+0,8 %). Die Zahl der Lernenden ist im Kindergarten, in der Primarschule und in der Realschule gestiegen. In den Bezirks- und Sekundarschulen sind sie im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Lernenden um 11'194 (+15,3 %) angestiegen. Der Wechsel im Schulsystem im Schuljahr 2014/15, bei dem die Primarschule auf sechs Jahre verlängert und die Sekundarstufe I entsprechend auf drei Jahre verkürzt wurde, haben zu einem Bruch in den Lernendenzahlen geführt.

Der leichte Rückgang der Lernendenzahlen auf der Sekundarstufe I im aktuellen Schuljahr ist auf die Verschiebung des Einschulungszeitpunkts in den Jahren 2013 bis 2017 zurückzuführen. Damals wurde der Stichtag für den Kindergarteneintritt schrittweise vom 30. April auf den 31. Juli verlegt. Dadurch entstanden vorübergehend grössere Jahrgänge, die ab dem Schuljahr 2021/22 in die Oberstufe übergetreten sind und dort zu einem stärkeren Anstieg der Lernendenzahlen führten. Im vergangenen Schuljahr hielten sich Ein- und Austritte grosser Jahrgänge ungefähr die Waage, weshalb die Lernendenzahlen weitgehend stagnierten. Seit dem Schuljahr 2025/26 nimmt die Zahl der Lernenden auf der Sekundarstufe I nun wieder leicht ab.

Statistik des Schulpersonals 2025/26

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9'957 Lehrpersonen unterrichten im Volksschulbereich und teilen sich 6'319 Vollzeitstellen

Im Schuljahr 2025/26 sind an der Aargauer Volksschule 9'957 Lehrpersonen tätig, die sich 6'319 Vollzeitstellen teilen. Etwa ein Viertel aller Lehrpersonen arbeitet Vollzeit. Rund 46 Prozent sind mit einem Pensum zwischen 50 und 90 Prozent angestellt und etwa ein Drittel der Personen arbeitet weniger als 50 Prozent. Der Frauenanteil über alle Schulstufen hinweg beträgt 79,5 Prozent. Die Aargauer Lehrpersonen sind im Durchschnitt 44,8 Jahre alt. Davon sind 190 jünger als 25 Jahre und 216 älter als 65 Jahre.

An den Aargauer Mittelschulen sind 867 Personen angestellt, die insgesamt 545 Vollzeitäquivalente unterrichten. Der durchschnittliche Beschäftigungsgrad beträgt 64,3 Prozent. An den Aargauer Berufsfachschulen und den berufsvorbereitenden Schulen arbeiten 990 Lehrpersonen in 591 Vollzeitstellen. Der Beschäftigungsgrad beträgt hier im Durchschnitt 60 Prozent.

Statistik der Bildungsabschlüsse 2025

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Seit zehn Jahren stabile Verteilung der Schwerpunktfächer bei Abschlüssen an Aargauer Kantonsschulen

Die Statistik der Bildungsabschlüsse auf der Sekundarstufe II umfasst die jährlich verliehenen Abschlüsse im berufsbildenden und im allgemeinbildenden Bereich. Dazu zählen Eidgenössische Fähigkeitszeugnisse (EFZ), Eidgenössische Berufsatteste (EBA), Berufsmaturitäten sowie Mittelschulabschlüsse (Maturitäten und Fachmittelschuldiplome) inklusive Passerelle.

Im berufsbildenden Bereich konnten im Jahr 2025 insgesamt 5'096 Lernende ein EFZ (4'545 Abschlüsse) oder ein EBA (551 Abschlüsse) in Empfang nehmen. An den allgemeinbildenden Schulen schlossen 1'565 Lernende mit einem Mittelschulabschluss ab: 1'289 davon mit einer (Fach-)Maturität und 276 mit einem Fachmittelschuldiplom. Eine Berufsmaturität erlangten 923 Absolventinnen und Absolventen, 122 davon an einer Wirtschafts- oder Informatikmittelschule, die übrigen 801 im dualen Bildungssystem.

Im Jahr 2025 wurden 1'050 gymnasiale Maturitätszeugnisse verliehen. Dies entspricht 49,4 Prozent aller Maturitäten, die im Kanton Aargau erlangt wurden.

Über die letzten zehn Jahren blieb die Verteilung der Abschlüsse nach Schwerpunktfächern im gymnasialen Bereich relativ stabil. Am häufigsten wurden Abschlüsse in den Schwerpunktfächern "Wirtschaft und Recht" sowie "Biologie und Chemie" erzielt. Im Jahr 2025 gab es erstmals keine Abschlüsse im Schwerpunktfach "Alte Sprachen".

STEP I 2025: Anschlusslösungen der Abgängerinnen und Abgänger der Regelschule

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Gesamtzahl der Abgängerinnen und Abgänger der Regelschule 2025 im Kanton Aargau erneut gestiegen

Mit der jährlichen Erhebung STEP I wird erfasst, welche Bildungswege Jugendliche nach dem Verlassen der Aargauer Volksschule einschlagen. Für das Jahr 2025 liegen die Anschlusslösungen der insgesamt 7'446 Schulabgängerinnen und Schulabgänger aus der Regelschule vor.

Davon schaffen 6'153 Schülerinnen und Schüler, oder 82,6 Prozent, den Direktübertritt in eine qualifizierende nachobligatorische Ausbildung auf Sekundarstufe II: 1'776 von ihnen entscheiden sich für den Besuch einer allgemeinbildenden Schule (Gymnasium oder Fachmittelschule), während 4'377 eine berufliche Grundbildung beginnen. Die berufliche Grundbildung teilt sich auf in Vollzeitschulen (Wirtschafts- oder Informatikmittelschule) und die duale Berufsbildung. Von den Schulabgängerinnen und Schulabgängern im Jahr 2025, die eine berufliche Grundausbildung wählen, besuchen 194 Lernende eine Vollzeitschule und 4'183 treten eine duale Berufsbildung in einem Lehrbetrieb an mit Besuch der Berufsfachschule und überbetrieblichen Kursen. Mit einer dualen Berufsbildung wird ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis mit oder ohne Berufsmaturität, ein Eidgenössisches Berufsattest oder eine Praktische Ausbildung nach INSOS angestrebt.

Weitere 1'126 Abgängerinnen und Abgänger – das entspricht 15,1 Prozent – beginnen nach den Sommerferien ein Brückenangebot oder ein Praktikum. Zu den Brückenangeboten zählen die Kantonale Schule für Berufsbildung, der gestalterische Vorkurs, ein Sprachaufenthalt, das Brückenjahr Landenhof, private Angebote, ein Motivationssemester sowie die regionale Heilpädagogische Werkstufe. Zum Zeitpunkt der Befragung hatten 167 Jugendliche, das sind 2,2 Prozent, noch keine Anschlusslösung gefunden.

Die Gesamtzahl der Abgängerinnen und Abgänger der Regelschule ist im Jahr 2025 erneut gestiegen und liegt um 222 Lernende höher als im Vorjahr. Den grössten Zuwachs verzeichnete die Anschlusslösungsgruppe "Brückenangebote/Praktikum" (+98). Innerhalb dieser Gruppe haben sich mehr Abgängerinnen und Abgänger als im Vorjahr für das einjährige Brückenangebot der Kantonalen Schule für Berufsbildung entschieden – nämlich 54 mehr als im Jahr zuvor.

Anzahl Studierende an universitären Hochschulen und Fachhochschulen

Weitere Daten und Veröffentlichungen