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Limmattalbahn: Kanton plant Weiterführung von Killwangen nach Baden

Ende August 2019 wurde die erste Etappe der neuen Limmattalbahn von Zürich-Altstetten bis Schlieren eingeweiht, Anfang September haben nahtlos die Bauarbeiten für die zweite Etappe bis nach Killwangen begonnen. Der Kanton plant aber bereits die Weiterführung der Bahn bis nach Baden. Ein Richtplaneintrag als Zwischenergebnis ist der erste Planungsschritt dafür. Die öffentliche Anhörung dauert vom 18. Oktober 2019 bis am 17. Januar 2020.

Limmattalbahn: Linienführung gemäss Anhörungsbericht 2019 Bild vergrössern
Limmattalbahn: Linienführung gemäss Anhörungsbericht 2019

Die zweite Etappe der Limmattalbahn im Abschnitt Schlieren – Killwangen ist seit Anfang September 2019 im Bau und soll 2022 in Betrieb gehen. Eine Weiterführung bis Baden ist im kantonalen Richtplan bisher als so genannte Vororientierung aufgeführt und soll nun auf die Stufe Zwischenergebnis angehoben werden. Die Limmattalbahn ist ein zentraler Baustein für die Bewältigung der zukünftigen Mobilitätsbedürfnisse in der Region Baden-Wettingen. Sie hilft mit, die hohe Standortgunst und den Erhalt der wirtschaftlichen Funktionsfähigkeit der Region sicherzustellen.

Eine wesentliche Voraussetzung, damit die Limmattalbahn bis Baden geführt werden kann, ist die Umnutzung der Hochbrücke und die Entlastung des Schulhausplatzes in Baden vom motorisierten Individualverkehr (MIV). Falls die Verlängerung der Bahn bis nach Baden realisiert wird, soll die Hochbrücke für die Limmattalbahn sowie für den Fuss- und Veloverkehr reserviert werden (s. auch unten: "Verbindung zum Regionalen Gesamtverkehrskonzept Ostaargau - OASE"). Die Bahn erschliesst die Entwicklungsschwerpunkte für Wohnen und Arbeiten besser und unterstützt die Aufwertung des Strassenraums entlang dem geplanten Trassee.

Neue Haltestellen in Wettingen und Spreitenbach
Direkten Zusammenhang mit der Limmattalbahn haben zwei weitere Vorhaben: Die zukünftige SBB-Haltestelle Wettingen Tägerhard soll S-Bahn, Bus und Limmattalbahn miteinander verknüpfen und den geplanten Wohnschwerpunkt Tägerhard-Ost optimal an den öV anbinden. Eine zukünftige Haltestelle an der Limmattalbahn soll langfristig eine dichte, urbane Wohn- und Gewerbenutzung im Gebiet Asp im Osten von Spreitenbach ermöglichen. Auch diese Haltestellen sollen als Zwischenergebnis in den Richtplan aufgenommen werden.

Die öffentliche Anhörung für die Richtplananpassung zur Weiterführung der Limmattalbahn bis nach Baden findet vom 18. Oktober 2019 bis am 17. Januar 2020 statt.

Unterlagen Öffentliche Anhörung 18.10.2019 bis 17.1.2020

Der Regierungsrat hat am 25. September 2019 den Bericht zur Anpassung des Richtplans "Zwischenergebnis; Limmattalbahn Abschnitt Killwangen – Baden, S-Bahn-Haltestelle Tägerhard, Limmattalbahn-Haltestelle Asp" zur Anhörung freigegeben.

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Körperschaften des öffentlichen und des privaten Rechts können zur oben genannten Anpassung des Richtplans Stellung nehmen. Für die Stellungnahmen ist der Online-Fragebogen auf der Webseite www.ag.ch/raumentwicklung (öffnet in einem neuen Fenster) (Klick auf Richtplan-Anpassungen, siehe auch Link unten) zu verwenden. Die Stellungnahmen haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Die Frist ist gewahrt, wenn die Stellungnahme in Papierform den Poststempel des letzten Tags der Planauflage trägt oder die digitale Stellungnahme bis spätestens am 17. Januar 2020 unter folgender Adresse eingeht: verkehr.aargau@ag.ch.

Postadresse:
Departement Bau, Verkehr und Umwelt
Abteilung Verkehr
Entfelderstrasse 22
5001 Aarau

Die Eingabe via Online-Fragebogen wird von uns bevorzugt.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Oliver Morel, Projektleiter, Telefon 062 835 33 59, E-Mail oliver.morel@ag.

Verbindung zum Regionalen Gesamtverkehrskonzept Ostaargau - OASE

Die geplante Weiterführung der Limmattalbahn steht in Zusammenhang mit dem Regionalen Gesamtverkehrskonzept Ostaargau - OASE. Eine wesentliche Voraussetzung, damit die Limmattalbahn bis Baden geführt werden kann, ist die Umnutzung der Hochbrücke in Baden. Bei Umnutzung der Hochbrücke beziehungsweise bei Inbetriebnahme der Limmattalbahn bis Baden ist die Realisierung einer neuen MIV-Verbindung aus kantonaler Sicht notwendig. Weil dazu noch weitere Abklärungen nötig sind, bleibt diese Brücke, die ein Element des OASE-Gesamtverkehrskonzept ist, im Richtplan vorerst auf der Stufe Zwischenergebnis. Die restlichen OASE-Elemente sollen dagegen bereits jetzt im Richtplan auf die Stufe Festsetzung angehoben werden.

Aufgrund dieser engen inhaltlichen Verknüpfung hat der Kanton die Richtplanverfahren für das regionale Gesamtverkehrskonzept Ostaargau - OASE und für die Weiterführung der Limmattalbahn bis Baden zeitlich aufeinander abgestimmt. Die öffentlichen Anhörungen für die beiden Vorhaben werden zeitgleich durchgeführt.

Die ersten beiden Etappen der Limmattalbahn: Zürich-Altstetten bis Killwangen

Visualisierung Limmattalbahn in Spreitenbach Bild vergrössern
Visualisierung Limmattalbahn in Spreitenbach

Das Limmattal gehört zu den dynamischsten Regionen der Schweiz. Damit sich die Städte und Gemeinden qualitativ weiter entwickeln können, ist ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs notwendig. Die Limmattalbahn verbindet ab Ende 2022 Zürich-Altstetten, Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen miteinander und schlägt eine Brücke zwischen den Kantonen Zürich und Aargau.

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