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Alterskommissionen

Eine Möglichkeit die Partizipation auf kommunaler Ebene sicherzustellen, ist die Gründung einer Alters- oder Seniorenkommission.

Bei der Planung und Umsetzung einer zukunftsfähigen Alterspolitik ist eine Alterskommission ein zentrales Gremium. Sie hilft bei der Bedarfsabklärung, bei der effizienten Planung und mit viel Engagement bei der Umsetzung. So können ältere Menschen so lange wie möglich zu Hause bleiben und ein selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben führen.

Die ältere Bevölkerung in der eigenen Gemeinde zur Mitsprache und Mitarbeit einzuladen erlaubt es, den Bedarf der Bevölkerung besser in die eigene Planung einfliessen zu lassen. So werden keine unnötigen Leistungen etabliert. Gremien zur Mitwirkung erlauben es auch, die oft kleinen Anpassungen (wie zum Beispiel hellere Lampen auf dem Dorfplatz oder Veranstaltungen zeitlich nach vorne zu verschieben) in die Politik einfliessen zu lassen und so die Lebensqualität der älteren Bevölkerung zu verbessern.

Durch die Umsetzung von alterspolitischen Massnahmen in der Gemeinde können ältere Personen länger zu Hause bleiben und ein selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben führen. Dies steigert nicht nur die Lebensqualität der älteren Bevölkerung, sondern hat auch für die Gemeinde positive Auswirkungen, zum Beispiel auf die Restkosten zur stationären Pflege.

Eine Alterskommission ist eine starke Botschaft für die ältere Bevölkerung in einer Gemeinde. Die Gemeinde nimmt die Seniorinnen und Senioren ernst und schätzt ihre Mitwirkung. Positiver Nebeneffekt dieser Wertschätzung ist, dass sich einige Seniorinnen und Senioren zusätzlich engagieren und die Freiwilligenarbeit in der Gemeinde stärken.

Weiterbildung für Alterskommissionen

Der Aargauische Seniorenverband bietet gemeinsam mit der Fachstelle Alter und Familie des Kantons Aargau fünf Module als Weiterbildung für Seniorenkommissionen und weitere Interessierte an.

Sie erhalten Hintergrundinformationen und Fakten zur Alterspolitik sowie Tipps und Erfahrungsberichte.

Die Details zu den Modulen, die Sie auch einzeln besuchen können, finden Sie auf dem Flyer (PDF, 1 Seite, 365 KB).

Die Module – jeweils ein halber Tag von 9.00 bis 12.00 Uhr – dauern von Juni 2021 bis Oktober 2022. Die Weiterbildungen sind kostenlos und finden im Grossratssaal in Aarau statt.

Modul 1 Trends und Motivation für Altersarbeit in Gemeinden

18. Juni 2021

Die Rolle von Bund, Kanton und Gemeinden in der Alterspolitik und die Alterspolitik aus Sicht der Seniorinnen und Senioren.

Modul 2 Kommissionsarbeit zur Umsetzung der Alterspolitik

22. Oktober 2021

Gestaltung von Kommissionsarbeit sowie von Prozessen und Vorgehensweisen

Die Veranstaltung findet im Grossratssaal statt und wird mit Zertifikatspflicht durchgeführt.

Programm (PDF, 512 KB)

Handout mit Fotoprotokoll (PDF, 2,0 MB)

Modul 3 Strategien in der Alterspolitik

Modul 4 Freiwilligenarbeit und Nachbarschaftshilfe

9. Juni 2022

Freiwilligenarbeit in der Gemeinde ermöglicht die soziale Teilhabe und ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar.

Modul 5 Gesundheitswesen und Langzeitversorgung / Pfeiler der Alterspolitik

17. Oktober 2022

Eine gute Alterspolitik ist präventiv und hilft Kosten sparen.