Invasive Tiere (Neozoen)
Invasive Tiere, auch Neozoen genannt, sind eine ernstzunehmende Gefahr für Natur und Mensch. Sie stören Nahrungsnetze, können Krankheiten übertragen, verändern Lebensräume und verdrängen einheimische Arten. Das schwächt unsere Ökosysteme und gefährdet das natürliche Gleichgewicht. Gleichzeitig entstehen hohe wirtschaftliche Kosten, etwa durch Schäden in der Landwirtschaft und durch den grossen Aufwand für ihre Bekämpfung.
Invasive Tierarten bedrohen die einheimische Flora und Fauna. Häufig werden invasive Tiere versehentlich eingeschleppt und können sich unbeachtet etablieren und ausbreiten. Zahlreiche von ihnen haben ein enormes Potential, die einheimische Flora und Fauna massiv zu stören. Es ist daher wichtig, bereits beim ersten Auftreten einer Art zu reagieren. Je nach bereits erfolgter Ausbreitung ist das mit hohem Aufwand verbunden. Am Beispiel einiger Mückenarten zeigt sich, dass diese kaum mehr komplett bekämpft werden können. Da gewisse Mücken jedoch ansteckende Krankheiten wie Dengue-Fieber übertragen können, muss die Ausbreitung dennoch genau überwacht und die Bevölkerung informiert werden.