Designstudie CO2-Pipeline
Die Studie untersucht die Entwicklung eines optimalen Designs der Transportlogistik in Form einer CO₂-Pipeline zwischen Basel, Aargau und Zürich. Ausserdem ist eine Fallstudie für Jura Cement AG am Standort Wildegg in der Studie enthalten. Davon profitieren nicht nur Unternehmen, sondern auch der Wirtschafts- und Innovationsstandort Aargau.
Für das Netto-Null-Ziel 2050 ist der Kanton Aargau in besonderem Masse auf Technologien zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung (CCS) sowie auf weitere CO₂-Entnahmetechnologien (CDR) angewiesen. Entscheidend ist dabei der Aufbau einer funktionierenden Logistikkette. Die CO₂-Pipeline Schweiz AG plant derzeit einen ersten Pipelineabschnitt zwischen Basel, Aargau und Zürich für den Transport von CO₂. In einer Vorstudie wird das optimale Design, der Verlauf der Pipeline, technische Anforderungen und lokale Anschlüsse der Emittenten entwickelt.
In Wildegg plant Jura Cement ab 2029 ein Pilotprojekt, bei dem jährlich rund 20'000 Tonnen CO₂ abgeschieden werden sollen. Die Anforderungen an Abscheidung und Logistik fliessen in die Designstudie ein und dienen als konkretes Beispiel für die zukünftige CO₂-Infrastruktur im Kanton Aargau.
Fakten zum Projekt
| Wirkung | Der Kanton Aargau ist bei der Erreichung des Netto-Null-Ziels 2050 in besonderem Masse auf Technologien zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung (CCS) sowie auf weitere CO₂-Entnahmetechnologien (CDR) angewiesen. Die Studie leistet entsprechende Vorabklärungen dazu. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf dem Fallbeispiel Jura Cement. Dessen spezifische Abscheide- und Logistikanforderungen werden in die Designstudie integriert und bilden ein konkretes Anwendungsbeispiel. |
|---|---|
| Gesamtkosten | Fr. 1'000'000 |
| Anteil Kanton | Fr. 95'000 |
| Stand | neue Massnahme |
| Projektdauer | 2025–2026 |
| Zuständige Abteilung | Abteilung Energie |
| Kontaktperson | Lisa Hämmerli |
| Zuordnung Handlungsfeld |