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Kanton Aargau

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Berufsmaturität

Mit der Berufsmaturität qualifiziert man sich doppelt: Der Berufsabschluss wird durch ein Berufsmaturitätszeugnis ergänzt. Damit stehen diverse weitere Ausbildungswege offen.

Bereits während der Ausbildungszeit arbeiten, Geld verdienen und gleichzeitig den eigenen Wissensdurst befriedigen? Eine Berufslehre mit Berufsmaturität macht es möglich. Damit qualifiziert man sich doppelt: Neben dem Berufsabschluss wird zusätzlich ein Berufsmaturitätszeugnis erworben, dank dem alle weiteren Wege offen stehen:

  • als qualifizierte Fachkraft kann man auf dem gewählten Beruf arbeiten.
  • mit dem Berufsmaturitätszeugnis kann man in der Regel prüfungsfrei in ein Studium an einer Fachhochschule (FH) im gleichen Berufsfeld übertreten.
  • das Ablegen einer Ergänzungsprüfung (Passerelle) erlaubt den Zugang zu allen weiteren Schweizer Hochschulen.
  • die Berufsmaturität bildet eine gute Grundlage für die berufliche Weiterbildung.

Der Weg zur Berufsmaturität

Grafik zu den Bildungswegen nach der Grundbildung© Kanton AargauBild vergrössern

Die Berufsmaturität kann grundsätzlich während jeder beruflichen Grundbildung, die mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abschliesst, absolviert werden. Neben der Ausbildung im Betrieb wird dazu der Allgemeinbildungsunterricht an einer Berufsfachschule besucht. Die meisten Berufsmaturitätsschüler besuchen die Berufsfachschule an zwei Tagen pro Woche. Es wird kein Schulgeld erhoben. Wer sich für die lehrbegleitende Berufsmaturität entscheidet, sollte dies vorgängig mit seinem Berufsbildner absprechen und auch im Lehrvertrag festhalten. Lehrbetriebe, welche die Berufsmaturität unterstützen, können zum Beispiel im Lehrstellennachweis LENA gefunden werden.

Die Berufsmaturität kann auch erst nach Abschluss der beruflichen Grundbildung erlangt werden. Dies geschieht entweder durch den Besuch eines Vollzeitlehrgangs (Dauer 1 Jahr) oder berufsbegleitend (2 Jahre). Bei Wohnsitz und Schulbesuch im Kanton Aargau wird dabei kein Schulgeld erhoben. Für den ausserkantonalen Schulbesuch ist ein Gesuch um Kostengutsprache zu stellen. Alternativ ist auch ein direktes Absolvieren der Eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfungen (öffnet in einem neuen Fenster) ohne vorgängigen Schulbesuch möglich.

Zum Berufsmaturitätsabschluss führen auch die Wirtschaftsmittelschule und die Informatikmittelschule. Die Ausbildung beinhaltet drei Jahre Vollzeitschule und ein einjähriges Berufspraktikum.

Die fünf Ausrichtungen der Berufsmaturität

Ab dem Schuljahr 2015/16 werden an den Aargauer Berufsfachschulen alle fünf Ausrichtungen der Berufsmaturität angeboten:

Aufnahmebedingungen

Schülerinnen und Schüler der Bezirksschulen werden prüfungsfrei in die Berufsmaturitätsschule aufgenommen, wenn sie an der Abschlussprüfung oder im zweitletzten Semester einen Notendurchschnitt von mindestens 4,4 erreicht haben. Wird dieser Notenschnitt nicht erreicht, muss eine Aufnahmeprüfung abgelegt werden.

Schülerinnen und Schüler der Sekundarschulen müssen unabhängig von ihren Noten eine Aufnahmeprüfung absolvieren.

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