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Industrie, Dienstleistungen

Betonröhren in einem Industriegebiet
© Le Yen Ha

Unternehmen, Beschäftigte und Aussenhandel

Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT), 2020

Indexierte Entwicklung der Beschäftigten, Total und nach Sektor, 2011 = 100 Punkte, 2011 – 2020 © Statistik Aargau

Leichte Abnahme der Beschäftigten um 1'646 Personen oder 0,5 Prozent im Jahr 2020

Im Dezember 2020 wurden im Kanton Aargau 344'760 Beschäftigte in 45'204 Arbeitsstätten gezählt, 1'646 oder 0,5 Prozent weniger Beschäftigte als im Dezember 2019. Nachdem die Beschäftigtenzahl seit Beginn der statistischen Reihe im Jahr 2011 bis 2019 stetig gestiegen war, ist nun erstmals ein Rückgang zu beobachten. Dieser ist in erster Linie auf den industriellen Sektor (Sektor 2), aber in geringerem Mass auch auf die Land- und Forstwirtschaft (Sektor 1), zurückzuführen. Dagegen stagnierte der Dienstleistungssektor (Sektor 3). Trotz den Abnahmen verzeichnete der Kanton Aargau im Jahr 2020 gesamthaft 21'426 oder rund 7 Prozent mehr Beschäftigte als 2011.

Unternehmen und Betreibungen

Aussenhandelsstatistik

Methodenwechsel in der Aussenhandelsstatistik

Die neue Aussenhandelsstatistik ersetzt die bisherige Statistik, welche bislang auf der Postleitzahl (PLZ) des Versenders respektive des ersten Empfängers, welche bei der Zollanmeldung angegeben wurde, basiert. Mit dieser Angabe der PLZ erfolgte die Zuordnung der Importe und Exporte auf die Kantone.
Um die Datenqualität zu erhöhen, wurde eine neue Methode entwickelt, bei der die Daten aus den Zollanmeldungen mithilfe der Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) mit den Daten im Betriebs- und Unternehmensregister (BUR), namentlich mit der Adresse und der Anzahl Beschäftigten, verknüpft werden. Mit den Variablen "Adresse" und "Beschäftigte" wird ein Gewichtungskoeffizient pro Unternehmen und pro Kanton errechnet, welcher dann auf die Importe und Exporte des Unternehmens angewendet wird. Der Hauptunterschied zwischen der neuen und der alten Methode ist das Kriterium der Zuordnung der Importe und Exporte zu den Kantonen. Die neue Methode berücksichtigt bei der Zuweisung zu einem bestimmten Kanton die Adresse des Importeurs beziehungsweise des Exporteurs:

  • Importe: Unternehmensadresse des Importeurs (Käufer der Ware)
  • Exporte: Unternehmensadresse des Exporteurs (Eigentümer der Ware)

Weitere methodische Hinweise sind unter Eidgenössische Zollverwaltung > Themen > Aussenhandelsstatistik > Methoden / Metadaten zu finden.

Aufgrund des Methodenwechsels wurden die Angaben zum Aussenhandel rückwirkend bis 2016 mit der neuen Methode berechnet.

Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit, Aussenhandelsstatistik

Weitere Daten und Veröffentlichungen