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Massnahmenplan

Asphaltknacker

Das Projekt "Asphaltknacker" begleitet interessierte Institutionen bei Entsiegelungsmassnahmen mit fachlicher Beratung und finanzieller Unterstützung. Damit wird ein Beitrag geleistet für ein kühleres Mikroklima und mehr Grundwasser.

In der Schweiz wird pro Tag eine Fläche von mehr als vier Fussballfeldern versiegelt. Der grösste Teil dieser Asphalt- und Betonbeläge liegt im Siedlungsgebiet. Die versiegelten Flächen verhindern, dass Regenwasser im Boden versickern und das Grundwasser anreichern kann. Stattdessen wird das Wasser in Abwasserreinigungsanlagen geleitet und führt dort wiederholt zur Überlastung des Systems. Zudem heizt das örtliche Mikroklima durch die Versiegelung auf.

Deshalb beteiligt sich der Kanton Aargau finanziell an der Entsiegelung und biodiversitätsfreundlichen Gestaltung von öffentlich zugänglichen Flächen ab einer Grösse von 60 m2. Davon profitieren können Institutionen wie Gemeinden, Kirchgemeinden, Genossenschaften, Schulen oder Vereine.

Nach der Umsetzung erhält die Gemeinde und die aufgewertete Fläche einen Platz auf der Webseite asphaltknacker.ch als Best Practice Beispiel. Eine Informationstafel auf der Fläche macht die Menschen auf die Thematik aufmerksam.

Fakten zum Projekt

Wirkung Das Projekt erzielt einen Hitzeminderungseffekt, verbessert die Aufenthaltsqualität sowie die Grundwasseranreicherung und entlastet das Abwassersystem. Bisher wurden in den Gemeinden Suhr, Küttigen, Windisch, Menziken, Biberstein, Holziken, Brugg, Villmergen und Baden geknackt und biodivers aufgewertet. Weitere Flächen sind in Planung.
Gesamtkosten Fr. 164'000
Anteil Kanton Fr. 164'000
Stand laufende Massnahme
Projektdauer 2020-2026
Zuständige Abteilung Abteilung Landschaft und Gewässer
Kontaktperson Nana von Felten
Zuordnung Handlungsfeld
Links Mitmachen: Webseite Asphaltknacker
Leitfaden Hitzeangepasste Siedlungsentwicklung

Die Massnahme trägt zur Agenda 2030 bei:

Aargauer Gemeinden lassen ihre Flächen entsiegeln