Verpflichtungskredit Forschungsoffensive FHNW
Zwei Prüfstände werden an der FHNW in Brugg-Windisch in Betrieb genommen: Einer für die flexible Nutzung CO₂-freier Energieträger für Hochtemperatur-Prozesswärme und Stromproduktion, der andere für die Zwischenspeicherung von Elektrizität in Batterien. Die Forschungsinitiative stärkt den Forschungs-, Innovations- und Wirtschaftsstandort Aargau.
Für die kritischen Energieverbrauchssektoren Industrie (19% des Gesamtenergieverbrauchs) und Mobilität (36% des Gesamtenergieverbrauchs) sollen bei der FHNW Kompetenzzentren für
a) neue, CO₂-arme Verbrennungstechnologien,
und
b) Elektromobilität mit (bidirektionalen) Ladeinfrastrukturen
eingerichtet und diese mit entsprechenden Prüfständen ausgerüstet werden. Damit kann die FHNW unter anderem die Forschung zur Flexibilisierung von Produktion und Verbrauch von Elektrizität intensivieren. Dadurch können die Auswirkungen zum Beispiel einer Energiemangellage reduziert werden.
Fakten zum Projekt
| Wirkung | Mit den zwei vorgeschlagenen Prüfständen würde die Energieversorgungssicherheit verbessert und emissionsarm ausgestaltet. Kurz- und mittelfristig wird dies durch flexible Speichermöglichkeiten erreicht und langfristig durch die Nutzung von CO₂-freien Brennstoffen. Darüber hinaus stärkt die Initiative den Forschungs- und Hightech-Standort Aargau, unterstützt die anstehende Neupositionierung der Hochschule für Technik und Umwelt FHNW und erhöht durch Forschungspartnerschaften die Wertschöpfung in den entsprechenden Wirtschaftszweigen. |
|---|---|
| Gesamtkosten | Fr. 1'200‘000 |
| Anteil Kanton | Fr. 900‘000 |
| Stand | laufende Massnahme |
| Projektdauer | 2024–2026 |
| Zuständige Abteilung | Abteilung Energie |
| Kontaktperson | Adrian Fahrni |
| Zuordnung Handlungsfeld |