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Naturnahe Spiel- und Pausenplätze fördern Kreativität und Gesundheit

Das Bild zeigt einen naturnahen Spielplatz.
Foto: Plan Biodivers

Kinder verbringen viel Zeit auf Spiel- und Pausenplätzen, doch manchmal handelt es sich dabei um grossflächig versiegelte Plätze, die wenig einladend gestaltet sind. Naturnahe Freiräume fördern hingegen die kindliche Kreativität und dienen der Anpassung an den Klimawandel im Siedlungsraum.

Spielen ist essenziell für die positive Entwicklung von Kindern und hilft beim Erlernen wichtiger sozialer und kognitiver Kompetenzen. Spielplätze, die viel Raum für die eigene Fantasie lassen, fördern die Kreativität. Nicht umsonst gehören Wasser und Sand zu den Materialien, mit denen Kinder am liebsten und auch am ausdauerndsten spielen. Es braucht also keine spektakulären Klettertürme und ergonomische Schaukeln, sondern ganz einfach mehr Natur auf unseren Spielplätzen. Auf einem liegenden Baumstamm reiten, zwischen Sträuchern Verstecken spielen oder eine Sandburg bauen macht Spass und bringt Kinder näher zur Natur.

Klimaanpassung mit Spassfaktor

Unversiegelte Spielplätze, zum Beispiel mit einem Fallschutz aus Kies, Holzschnitzeln oder Sand, sind sickerfähig und nehmen Regenwasser auf. Bäume wiederum können dank dieses Wassers gut gedeihen und müssen nicht extra bewässert werden. Ausserdem spenden sie an heissen Sommertagen Schatten und kühlen die Umgebung durch Verdunstung über ihre Blätter. Für Kinder ist dieser natürliche Schutz vor Sonne und Hitze besonders wichtig, ähnlich wie auch für ältere Menschen.

Ressourcenschonende Materialien

Materialien für einen naturnahen Spielplatz kommen in der Regel aus regionalen Quellen und sind ressourcenschonender als Rutschbahnen, Schaukeln und Fallschutzmatten aus Plastik. Zudem sind natürliche Materialien wie Holz, Steine und Kies oftmals langlebiger. Auch das spart Ressourcen und Emissionen.

Das Bild zeigt einen naturfernen Spielplatz mit dunklen Plastikoberflächen, welche sich im Sommer schnell erhitzen.
Foto: Plan Biodivers

Plastik und dunkle Oberflächen erhitzen sich im Sommer stark.

Das Bild zeigt einen naturnahen Spielplatz mit natürlichen und sickerfähigen Materialien als Fallschutz.
Foto: Plan Biodivers

Natürliche Materialien als Fallschutz lassen Wasser versickern. Dadurch schaffen naturnah gestaltete Pausenplätze ein angenehmes Klima.

Das Bild zeigt ein naturferner Spielplatz, welcher komplett aus Beton besteht und sich nicht zum Spielen eignet.
Foto: Plan Biodivers

Eine Betonwüste lädt nicht zum Spielen ein.

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