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Aare, Reuss, Limmat und Rhein

Die Wasserqualität der grossen Flüsse Aare, Reuss, Limmat und Rhein wird im Rahmen der Langzeituntersuchungen überwacht. Um längere Flussabschnitte gesamthaft beurteilen zu können, werden die Untersuchungen mit den Nachbarkantonen koordiniert. Bei der Untersuchung den grossen Flüssen an tiefen Stellen kommen Taucher zum Einsatz.

Aare

Die Aare wurde letztmals 2001/2002 und 2011 bis 2013 vom Bielersee bis zur Mündung in den Rhein durch die Kantone Aargau, Bern und Solothurn biologisch untersucht. Untersuchungsobjekte waren wirbellose Kleinlebewesen der Flusssohle (Makroinvertebraten), Fische, pflanzliches Plankton, Algenaufwuchs (vor allem Kieselalgen) sowie höhere Wasserpflanzen, Grossalgen und Moose (Makrophyten). Ergänzt wurden die Untersuchungen durch hydrologische Messdaten und chemische Daten zur Wasserqualität. Die Lebensgemeinschaften der Wasserwirbellosen werden vorwiegend durch Gefälle und Strömung beeinflusst, denn die Wasserqualität der Aare, die seit vielen Jahren monatlich untersucht wird (Chemische Langzeituntersuchungen der Wasserqualität (öffnet in einem neuen Fenster)), ist heute insgesamt gut. Jedoch beeinflussen Neozoen (neue Arten) die einheimische Fauna in der Aare stark.

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Berichte der Untersuchungen an den grossen Flüssen

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