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Artenportraits

Götterbaum – Ailanthus altissima

Der Götterbaum ist ein invasiver Neophyt aus China und breitet sich vor allem in Wäldern und im Siedlungsraum aus. Seine kraftvollen Wurzeln können zu grossen Schäden an Strassen und Gebäuden führen.

Alle Merkmale auf einen Blick

Wuchsform Baum
Grösse Bis zu 30 m
Blütenstand Lange, vielblütige Rispe
Blüten 5-zählig, radiärsymmetrisch, weisslich-grün
Blätter Wechselständig, unpaarig gefiedert, Teilblätter lanzettlich, leicht asymmetrisch und am Grund grob gezähnt
Stamm und Triebe Junge Triebe fein behaart, mit bräunlichen Knospen, Stamm hellgrau mit rautenförmigen, kleinen Ausstülpungen
Früchte Gelbe bis rötliche, geflügelte, in sich gedrehte Nüsschen
Die Früchte des Götterbaums sind flache, längliche Nüsschen, welche oft ein wenig in sich gedreht sind. Zudem haben sie eine gelbe bis rötliche Farbe. © Kanton Aargau
Die Blätter des Götterbaums sind lang und unpaarig gefiedert. Die Teilblätter sind lanzettlich. © Kanton Aargau
Die Teilblätter sind oft etwas asymmetrisch und am Grund wenig tief geteilt. © Kanton Aargau
Der Götterbaum wurde früher gerne als Zierbaum angepflanzt. Vor allem in Städten war er auf Grund seiner hohen Toleranz gegenüber Salz, Luftverschmutzung und Trockenheit beliebt. © Erwin Jörg
Der Götterbaum kann auch schon in kleinen Ritzen wachsen. Mit seinem Wurzelwerk kann er Schäden an Strassen oder Gebäude anrichten. © Erwin Jörg
Bestände des Götterbaums finden sich inzwischen auch im Wald. © Erwin Jörg

Wichtigste Unterschiede zu ähnlichen Arten

Esche – Fraxinus excelsior

Blätter Gegenständig, Blattrand der Teilblätter durchgängig fein gezähnt
Triebe Mit schwarzen Knospen
Früchte Grün bis braun, nicht in sich gedreht
Wie auch der Götterbaum hat die Esche unpaarig gefiederte Blätter. Die Teilblätter haben jedoch einen durchgängig gezähnten Blattrand. © Kanton Aargau
Die Blätter sind gegenständig angeordnet. © Kanton Aargau
Die Knospen der Esche sind schwarz, wodurch sie sich auch im blattlosen Zustand gut erkennen und vom Götterbaum unterscheiden lässt. © Kanton Aargau
Wie auch beim Götterbaum sind die Früchte der Esche flache, längliche Nussfrüchte. Diese sind jedoch nicht in sich gedreht und sind je nach Reifegrad entweder grün oder braun. © Kanton Aargau
Sind die Früchte der Esche reif, so haben sie eine braune Farbe. © Kanton Aargau
Der Standort dieser Esche ist eher untypisch. Normalerweise findet man sie eher in feuchten Wäldern. © Kanton Aargau

Vogelbeere – Sorbus aucuparia

Blütenstand Schirmrispe
Blätter Blattrand der Teilblätter durchgängig gezähnt
Früchte Orange bis rote, kugelige Apfelfrüchte
Die Blätter der Vogelbeere sind ebenfalls unpaarig gefiedert. Sie weisen jedoch einen durchgängig gezähnten Blattrand auf. © Kanton Aargau
Die Vogelbeere bildet kugelige, orange bis rote Apfelfrüchte. Zudem sind diese in einer Schirmrispe (also eher flächig) angeordnet. © Kanton Aargau
Die Vogelbeere wächst abhängig von ihren Standortbedingungen eher strauch- oder baumartig. © Kanton Aargau