Drüsiges Springkraut – Impatiens glandulifera
Das Drüsige Springkraut ist ein invasiver Neophyt aus dem Himalaja-Gebiet und verbreitet sich vor allem in Wäldern, an Deponien und entlang von Flussufern. Da es sich ausschliesslich über Samen verbreitet, ist es wichtig die Pflanze bereits vor der Blüte auszureissen.
Alle Merkmale auf einen Blick
| Wuchsform | Krautig |
|---|---|
| Grösse | 1–2 m |
| Blütenstand | Aufrechte Trauben |
| Blüte | Monosymmetrsich, rosa, mit kleinem, grünem bis gelbem Sporn |
| Blätter | Gegenständig oder quirlständig (oben am Stängel), lanzettlich, meist mit gezähntem Rand, mit Drüsen am Blattstiel |
| Stängel | Rötlich, unverzweigt, hohl |
| Früchte | Grün, keulenförmig, springen bei Berührung auf (und schleudern die Samen heraus) |
Das Drüsige Springkraut hat eine monosymmetrische, rosafarbene Blüte. © Kanton Aargau
Hinten, an der rosanen, sackartigen Ausstülpung der Blüte (modifiziertes Kelchblatt), befindet sich der grüne bis gelbe, wurmförmige Sporn. © Kanton Aargau
Mit Drüsigem Springkraut überwucherte Fläche am Waldrand. Man bemerke, dass der Stängel oft etwas rötlich überlaufen ist. © Kanton Aargau
Die Früchte des Drüsigen Springkrauts sind grün und keulenförmig. Sind sie reif, können sie bei Berührung aufspringen und die Samen auf bis zu 7 m Entfernung zur Pflanze verteilen. © Kanton Aargau
Die Blätter des Drüsigen Springkrauts sind lanzettlich mit einem gezähnten Rand. © Kanton Aargau
Charakteristisch für die Blätter der Pflanze sind die namensgebenden Drüsen am Blattstiel. © Kanton Aargau
Das Drüsige Springkraut kann im Wald dichte Bestände bilden, welche das Wachstum anderer Pflanzen deutlich erschweren. © Kanton Aargau
Wichtigste Unterschiede zu ähnlichen Arten
Wald-Springkraut – Impatiens noli-tangere
| Grösse | Nur bis 1 m hoch |
|---|---|
| Blüten | Gelb, innen mit roten Punkten, Sporn hakig gekrümmt |
| Blätter | Wechselständig, ohne Drüsen am Blattstiel, Blattrand grob und ± stumpf gezähnt |
Das Waldspringkraut hat eine monosymmetrische, gelbe Blüte mit roten Saftmalen im Inneren. © Kanton Aargau
Im Gegensatz zum Drüsigen Springkraut verjüngt sich die Blüte gegen hinten deutlich und der Sporn ist hakig nach unten gekrümmt. © Kanton Aargau
Die Blätter sind ebenfalls lanzettlich, jedoch gröber gezähnt und mehr oder weniger stumpf. © Kanton Aargau
Das Wald-Springkraut ist kleiner und filigraner als das Drüsige Springkraut. © Kanton Aargau