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Artenportraits

Schmalblättriges Greiskraut – Senecio inaequidens

Das Schmalblättrige Greiskraut ist ein invasiver Neophyt aus Südafrika und verbreitet sich auf warmen, trockenen Böden entlang von Strassen, Eisenbahnen und auf Kiesplätzen. Die gesamte Pflanze ist für Mensch und Nutztiere giftig.

Alle Merkmale auf einen Blick

Wuchsform Krautig
Grösse 20–60 cm
Blütenstand Köpfchen einzeln am Ende der Seitentriebe
Blüten Zusammengesetzte Scheinblüten (Köpfchen) aus gelben Röhren- und Zungenblüten, letztere nach dem Blühen nach unten gebogen
Blätter Ungeteilt, lineal, ganzrandig oder fein gezähnt, sitzend bis stängelumfassend, mit aufgerolltem Rand
Stängel Schon ab dem Boden stark verzweigt, zuerst kriechend, dann aufrecht, kahl, im unteren Teil verholzt
Früchte Zahlreich, klein, mit weissem Schirmchen
Die Köpfchen des Schmalblättrigen Greiskrauts sind aus gelben Röhrenblüten (mittig) und gelben Zungenblüten (am Rand) zusammengesetzt. Die Köpfchen haben einen Durchmesser von etwa 1,5 bis 2,5 cm. © Kanton Aargau
Vor dem Aufblühen sind die Köpfchen nickend. © Kanton Aargau
Die Blätter des Schmalblättrigen Greiskrauts sind lineal und haben oft einen fein gezähnten Rand. © Kanton Aargau
Nach dem Blühen bilden sich in jedem Köpfchen zahlreiche, kleine Früchte, welche durch das angewachsene, weisse Schirmchen weit verbreitet werden können. © Kanton Aargau
Eine einzelne Pflanze bildet meist mehrere Triebe, welche bogig vom Boden aufsteigen. © Erwin Jörg

Wichtigste Unterschiede zu ähnlichen Arten

Färberkamille – Anthemis tinctoria

Blüten Innerer Bereich des Köpfchens im Verhältnis zu den äusseren Zungenblüten grösser (diese wirken kürzer)
Blätter Fein, 1–2 mal tief eingeschnitten
Stängel Nie verholzt
Früchte Ohne Schirmchen
Im Vergleich zum Schmalblättrigen Greiskraut ist bei der Färberkamille der innere Bereich des Köpfchens mit den Röhrenblüten im Verhältnis zu den Zungenblüten grösser. © Kanton Aargau
Die Blätter der Färberkamille sind sehr fein und 1–2 fach tief geteilt.© Kanton Aargau
Eine Färberkamille, welche auf einer Ruderalfläche wächst. Sie wächst verglichen zum Schmalblättrigen Greiskraut nicht bogig. © Kanton Aargau

Jakobskreuzkraut – Senecio jacobea

Blätter Mehr oder weniger tief geteilt, untere mit grossem Endabschnitt oder ungeteilt
Die Köpfchen des Schmalblättrigen Greiskrauts und des Jakobskreuzkrauts sehen sich sehr ähnlich. © Kanton Aargau
Das Jakobskreuzkraut und das Schmalblättrige Greiskraut lassen sich gut an den Blättern unterscheiden. Beim Jakobskreuzkraut sind diese nämlich mehr oder minder tief geteilt, ganz im Gegensatz zu den ungeteilten Blättern des Schmalblättrigen Greiskrauts. Die unteren Blätter haben zudem einen grossen Endabschnitt. © Kanton Aargau

Wiesenpippau – Crepis biennis

Blütenstand Lockere, doldige Rispe
Blüte Köpfchen nur mit Zungenblüten, diese etwas schmaler
Blätter Mehr oder weniger tief geteilt, untere grösser als die oberen (und mit > 10 cm auch grösser als die Blätter von S. inaequidens)
Stängel Nie verholzt
Die Köpfchen des Wiesenpippaus bestehen nur aus gelben Zungenblüten. © Kanton Aargau
Die Hüllblätter der Köpfchen sind meist etwas behaart. © Kanton Aargau
Der Wiesenpippau hat deutlich grösser Blätter als das Schmalblättrige Greiskraut. Ausserdem sind diese mehr oder minder tief geteilt. © Kanton Aargau
Der Wiesenpippau wächst normalerweise aufrecht. © Kanton Aargau