DSI-WIN006 Königsfelden, Hofmeisterei Altes Spital, A 1 Westtrakt, 15. Jh.-16. Jh. (Dossier (Denkmalschutzinventar))

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General information

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Information on identification

Ref. code:DSI-WIN006
Ref. code AP:WIN006
Title:Königsfelden, Hofmeisterei Altes Spital, A 1 Westtrakt
Bezirk:Brugg
Gemeinde:Windisch
Versicherungs-Nr.:261
Parzellen-Nr.:869
Koordinate E:2658661
Koordinate N:1259083
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2658661,1259083&z=9&search=2658661%2F1259083,coordinate

Typologie

Nutzung (Stufe 1):Sakrale Bauten und Anlagen
Nutzungstyp (Stufe 2):Klösterliches Verwaltungsgebäude
Epoche / Baustil (Stufe 3):Spätgotik

Information on content and structure

Kantonale Unterschutzstellung (DSI):5/7/1948
Priority:A (nationale Bedeutung)
Kantonaler Schutzumfang:Integral

Information on related materials

Creation date(s):15th cent. - 16th cent.
Bau- und Nutzungsgeschichte:Die Klosteranlage Königsfelden entstand ab 1310 als habsburgisches Doppelkloster der Klarissen und Franziskaner. Die Kirche bildete das Zentrum der Anlage, während sich die Klausurbereiche der Klarissen südlich und jene der Franziskaner nördlich anschlossen. Nach der Aufhebung des Klosters 1528 wurden die Gebäude für Verwaltungs-, Wirtschafts- und Spitalzwecke weitergenutzt, wobei zahlreiche mittelalterliche Bauteile erhalten blieben.
Nach der Eroberung des Aargaus durch Bern im Jahr 1415 wurde Königsfelden bernisch verwaltet. Bern setzte einen Hofmeister ein, der das ehemalige habsburgische Eigenamt und den umfangreichen Klosterbesitz verwaltete. Der Hofmeister war damit gewissermassen der weltliche Verwalter der gesamten Anlage und ihrer Güter. Er wohnte in der dafür eingerichteten Hofmeisterei westlich der Klosterkirche.
Beschreibung:Die heutige Hofmeisterei wird als ein spätgotischer, mehrfach gestaffelter Gebäudetrakt des 15./16. Jahrhunderts beschrieben. Eine wichtige Bauphase war um 1599: Damals liess Bern die Hofmeisterei westlich des Frauenklosters ausbauen. Der Ausbau umfasste den Schneggenturm, eine Wappentafel von 1699 und das Renaissanceportal. Zusammen mit Scheunen und Stallungen bildete die Hofmeisterei ein Geviert um einen noch erhaltenen achteckigen Brunnen. Kreuzstock-, Reihen- und Staffelfenster auf durchgehenden Kaffgesimsen; an der Südfassade gefastes Rundbogenportal und Sonnenuhr. Der Bau verbindet spätgotische Bauteile mit Elementen der Renaissance und dokumentiert den Übergang von der klösterlich-habsburgischen zur bernischen Verwaltungsorganisation.
Reproduction conditions:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

URL for this unit of description

URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=26940
 

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