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General information |
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Typologie |
| Nutzung (Stufe 1): | Sakrale Bauten und Anlagen |
| Nutzungstyp (Stufe 2): | Kloster, Konventgebäude |
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Information on content and structure |
| Kantonale Unterschutzstellung (DSI): | 5/7/1948 |
| Priority: | A (nationale Bedeutung) |
| Kantonaler Schutzumfang: | Integral |
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Information on related materials |
| Creation date(s): | No information given |
| Bau- und Nutzungsgeschichte: | Die Klosteranlage Königsfelden entstand ab 1310 als habsburgisches Doppelkloster der Klarissen und Franziskaner. Die Kirche bildete das Zentrum der Anlage, während sich die Klausurbereiche der Klarissen südlich und jene der Franziskaner nördlich anschlossen. Nach der Aufhebung des Klosters 1528 wurden die Gebäude für Verwaltungs-, Wirtschafts- und Spitalzwecke weitergenutzt, wobei zahlreiche mittelalterliche Bauteile erhalten blieben. Im Geviert des Wirtschaftshofs, zwischen Kirche und Hofmeisterei, stammt der Westflügel aus der Gründungszeit (freigelegte Gewände, Fenster jedoch spätgotisch), der nördliche und östliche sind Zweckbauten von 1757. A3 gehört zum ehemaligen Klarissen-/Nonnenkonvent, während A2 der westlich vorgelagerte Wirtschaftshof ist. Die beiden Gebäude sind baugeschichtlich ausserordentlich interessant, weil hier noch originale Bausubstanz aus der Gründungszeit von Königsfelden um 1312/13 erhalten ist. Das ist bemerkenswert, weil die meisten Gebäude des mittelalterlichen Königsfelder Konvents nach der Klosteraufhebung und später nochmals durch die Nutzung als Spital bzw. psychiatrische Klinik verändert oder abgebrochen wurden. Besonders bedeutend am Gebäude A2 ist: Untersuchungen am Dachwerk haben ergeben, dass ein wesentlicher Teil seiner Dachkonstruktion aus 1313 stammt. Damit gehört dieses Dachwerk zu den frühesten erhaltenen mittelalterlichen Dachkonstruktionen der Schweiz. Bei A3 wird in der kunsthistorischen Dokumentation ausdrücklich ein Ostflügel des ehemaligen Klarissinnenstifts genannt, dessen Dachkonstruktion ebenfalls auf die Gründungszeit 1312–13 zurückgeht. Der heutige Bau ist allerdings durch spätere Veränderungen überlagert. Während die Hofmeisterei wesentlich ein Produkt der bernischen Zeit ist, stecken in A2 und A3 noch substanzielle Reste des ursprünglichen Klosterbaus. Die eigentliche mittelalterliche Doppelklosteranlage war wesentlich grösser als die heute erhaltenen Gebäudeteile. Die nördlichen Franziskanerbauten sind weitgehend verschwunden; vom Männerkonvent blieb insbesondere das Archivgewölbe erhalten. Die Grundrisse der verlorenen Gebäude sind teilweise archäologisch bzw. durch Bodenmarkierungen nachvollziehbar. |
| Literatur: | - Schweizerische Kunstführer Königsfelden, 1986. |
| Reproduction conditions: | © Kantonale Denkmalpflege Aargau |
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Related units of description |
| Related units of description: | siehe auch: STC-WIN007 Altes Spital A2, 1740 (ca.) (Dossier (Spezialinventare))
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URL for this unit of description |
| URL: | http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=26946 |
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