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General information |
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Accessions characteristics |
| Creation date(s): | 1926 |
| Grundlage Datierung: | Baugesuch |
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Typologie |
| Objektart (Einzelobj./Teil Baugr./Baugr.): | Einzelobjekt |
| Nutzung (Stufe 1): | Profane Wohnbauten |
| Nutzungstyp (Stufe 2): | Repräsentatives Wohnhaus, Villa |
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Information on related materials |
| Autorschaft: | Baubüro Brauerei Feldschlösschen |
| Würdigung: | Von einem grosszügigen Garten mit Baumbestand umgebene Villa von 1926 mit freistehender Autorgarage. Der zweigeschossige verputzte Massivbau unter hoch aufragendem Vollwalmdach steht von weither sichtbar auf der westlichen Hangkante des Kapuzinerbergs. Von Südwesten aus gesehen, bildet das Haus den Auftakt zu der Bebauung aus den 1920er-Jahren zwischen Juraweg und Froneggweg auf dem Kapuzinerberg. Der streng symmetrische gegliederte Bau wurde von der Brauerei Feldschlösschen in Auftrag gegeben, mit deren Gebäulichkeiten er in Sichtbeziehung steht. Mit seinem gut sichtbaren Volumen, dem weitläufigen Garten und der Autogarage verkörpert die Villa den gehobenen Bau- und Lebensstandard der 1920er-Jahre. |
| Bau- und Nutzungsgeschichte: | 1926 liess die Brauerei Feldschlösschen ein villenartiges Wohnhaus nach Plänen ihres eigenen Baubüros erstellen [1]. Zum Haus gehörte von Beginn weg eine Autogarage. Das Haus diente zu Wohnzwecken, bis es die Brauerei Feldschlösschen in den 1990er-Jahren zum Bürogebäude umbauen liess [2]. Dabei wurden die Fenster und die Haustür erneuert. 2004/06 wurde es unter weiteren geringfügigen Veränderungen wieder in Wohnnutzung mit integriertem Architekturbüro überführt [3]. Trotz der Nutzungsänderungen und jüngeren Erneuerungen hat das Haus seinen Charakter bewahrt und ist ein wichtiger Bestandteil der qualitätvollen Bebauung auf dem Kapuzinerberg geblieben. |
| Beschreibung: | Die von einem grosszügigen Garten mit Baumbestand und bauzeitlicher Einfriedung umgebene Villa besteht aus zwei verputzten Vollgeschossen unter einem hohen Walmdach und ist vollständig unterkellert. Der Keller tritt als umlaufender Sockel des Hauses zutage. Das Haus ist mit seiner aussichtsreichen Nordwestseite auf den Froneggweg orientiert. Sie ist als Hauptfassade mit aufwendig gestalteter Eingangspartie unter einem weit nach oben gezogenem Giebel konzipiert. Darunter wiederholt sich dieses Motiv in Form eines reliefierten Giebels, der auf zwei pilasterartigen Wandvorlagen ruht, welche das Balkonfenster und ein kleineres Fenster rahmen und in den Halbsäulen des Hauseingangs ihre optische Entsprechung finden. Die Halbsäulen ihrerseits sind von zwei konkaven Wandabschnitten hinterfangen, was dem Hauseingang eine monumentale Tiefenwirkung verleiht. Ansonsten ist der durch Fensteröffnungen mit gefalzten Gewänden und Verdachungen gegliederte Baukörper bis auf die dezenten Eckpilaster und das filigrane über dem Hauseingang Balkongeländer schmucklos. An der Südostseite sind die Fenster zu Paaren gruppiert. Die Nordostseite ist geprägt von der als Standerker geformten Veranda im Erdgeschoss mit darüberliegender Terrasse, die von einem hübschen Eisengitter geziert wird. Die Zum Haus gehört seit jeher die weiter südlich des Hauses platzierte Autogarage, ein seitlich befensterter Putzbau unter geschweiftem Satteldach mit Rundbogen-Fensterchen im Giebelfeld (Vers.-Nr. 605). Das Gebäudeinnere wird durch einen weiträumigen Gang und ein Treppenhaus mit Holztreppe erschlossen. Gemäss den Bauplänen barg das Erdgeschoss an der Südostseite das Esszimmer und den Salon sowie an der Nordwestseite die Küche mit Speisekammer und Office, den mittigen Hauseingang, Toilette, Treppenhaus sowie ein Herrenzimmer. Vom Esszimmer aus konnte über eine Veranda der Garten betreten werden. Das Obergeschoss wies eine weitgehend identische Raumaufteilung mit drei grossen Zimmern sowie oberhalb der Küche einem Bad und einem Schrankzimmer auf. Das Dach der Veranda bietet einer vom Schlafzimmer aus zu erreichenden Terrasse Platz [4]. An bauzeitlicher Ausstattung haben sich neben dreifeldrigen Türen in den Zimmern Parkettböden und im Gang übereck verlegte, schachbrettartig wechselnde dunkle und helle Steinplatten erhalten [5]. |
| Anmerkungen: | [1] Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuch Nr. 008 u. 009 (1926). [2] Stadt Rheinfelden, Baugesuchsarchiv, Baugesuch Nr. 065 (2004). [4] Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuch Nr. 008 (1926). [5] Hausinneres gemäss Kurzinventar, Kathrin Schöb, 2005. |
| Erwähnung in anderen Inventaren: | - Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS), nationale Bedeutung. |
| Quellen: | - Staatsarchiv Aargau (StAAG): CA.0001/0571–0573 (1899–1938) Vers. Nrn. 858 u. 605, Brandkataster Gemeinde Rheinfelden. - Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuch Nrn. 008 u. 009 (1926) u. 065 (2004). |
| Reproduction conditions: | © Kantonale Denkmalpflege Aargau |
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URL for this unit of description |
| URL: | http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=142400 |
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