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General information |
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Accessions characteristics |
| Creation date(s): | 1914 |
| Grundlage Datierung: | Brandkataster |
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Typologie |
| Objektart (Einzelobj./Teil Baugr./Baugr.): | Einzelobjekt |
| Nutzung (Stufe 1): | Profane Wohnbauten |
| Nutzungstyp (Stufe 2): | Wohnhaus |
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Information on related materials |
| Autorschaft: | Heinrich Albert Liebetrau |
| Würdigung: | Vielgestaltiges Wohnhaus unter Walmdach des bedeutenden Rheinfelder Architekten Heinrich Albert Liebetrau (1886–1953). Mit dem Baujahr 1914 zählt es zu Liebetraus Frühwerk. Wie das Nachbarhaus (Bauinventar RHE964) vertritt es den Reformstil, was sich an den vier unterschiedlich und gemäss der inneren Raumorganisation gestalteten Fassaden mit ihren auf lebhafte Wirkung zielenden Vor- und Rücksprüngen zeigt. Als Zeuge der frühesten Bebauung des Kapuzinerbergs kommt dem Haus neben der architekturgeschichtlichen auch eine siedlungsgeschichtliche Bedeutung für Rheinfelden hinzu. |
| Bau- und Nutzungsgeschichte: | Das Gebäude wurde 1914 für Hans Rudolf Leemann, Geometer, und seine Frau Frieda-Leemann-Klemm, nach Projekt des Rheinfelder Architekten Heinrich Albert Liebetrau als Wohnhaus mit Geometer-Büro erbaut [1]. Um 1950 übernahmen Gustav und Elsa Leemann das Haus. 1951 wurde im Erdgeschoss eine Küche nach Projekt von Markus Vogel, Rheinfelden [2], eingebaut. 2001 wurden das Erdgeschoss umgebaut und der Garten neugestaltet [3]. |
| Beschreibung: | Der kubisch wirkende, verputzte Massivbau unter geknicktem Walmdach mit Giebellukarnen steht in einem umfriedeten Garten und reiht sich als einer der früheren Bauten der Bebauung auf dem Kapuzinerberg in die qualitätvolle Reihe am Alleeweg ein. Er steht auf einem zu Tage tretenden Kellersockel und besitzt zwei Vollgeschosse. Das Haus zeichnet sich aus durch vier verschieden gestaltete Fassaden, was dem Ideal der auf eine abwechslungsreiche optische Wirkung zielenden Architektur des Heimat- und Reformstils des frühen 20. Jh. entspricht. Ausser der Eingangsseite sind alle Fassaden mit Balkonen ausgestattet. Ein durchgehendes, kantiges Sohlbankgesims im Obergeschoss gliedert den würfelförmigen Bau. Die über dem rundobigen Hauseigang sich befindende Hausecke ist erkerartig ausgebildet, reich verglast und an ihrer Brüstung mit einem zum Kellenwurf der Fassade kontrastierenden Glattputz-Freis geschmückt. Im Innern mit seit den 1950er-Jahren verändertem Erdgeschoss haben sich wesentliche Teile der Ausstattung erhalten: Dazu zählen das hölzerne Treppengeländer, die Füllungstüren mit zeittypischer Aufteilung, platzoptimierende Wandschränke, die Sitz-Ecke im Erker mit den original gesprossten Fenstern und die gemusterten Linoleumbodenbeläge in den Kammern des Dachgeschosses [4]. |
| Anmerkungen: | [1] StAAG: CA.0001/0571–0573 (1899–1938) Vers. Nr. 764, Brandkataster Gemeinde Rheinfelden und Kurzinventar, Kathrin Schöb, 2005. [2] Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuch Nr. 31 (1951). [3] Stadt Rheinfelden, Baugesuchsarchiv, Baugesuch Nr. 101 (2001). [4] Hausinneres gemäss Kurzinventar, Kathrin Schöb, 2005. |
| Erwähnung in anderen Inventaren: | - Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS), nationale Bedeutung. |
| Quellen: | - Staatsarchiv Aargau (StAAG): CA.0001/0571–0573 (1899–1938) Vers. Nr. 764, Brandkataster Gemeinde Rheinfelden. - Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuche Nrn. 31 (1951) und 101 (2001). |
| Reproduction conditions: | © Kantonale Denkmalpflege Aargau |
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URL for this unit of description |
| URL: | http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=142395 |
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