INV-RHE962 Alleeweg 13, 1909 (Dossier (Bauinventar))

Archive plan context

 

General information

Information on identification

Ref. code:INV-RHE962
Ref. code AP:RHE962
Title:Alleeweg 13
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Bildlegende:Ansicht von Nordwesten (2023)
Bezirk:Rheinfelden
Gemeinde:Rheinfelden
Ortsteil / Weiler / Flurname:Kapuzinerberg
Adresse:Alleeweg 13
Versicherungs-Nr.:643
Parzellen-Nr.:188
Koordinate E:2626708
Koordinate N:1266628
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2626726.92,1266612.92&z=13&info=2626707.8996292623,1266628.1806480514,1

Accessions characteristics

Creation date(s):1909
Grundlage Datierung:Brandkataster

Typologie

Objektart (Einzelobj./Teil Baugr./Baugr.):Einzelobjekt
Nutzung (Stufe 1):Profane Wohnbauten
Nutzungstyp (Stufe 2):Repräsentatives Wohnhaus, Villa

Information on related materials

Würdigung:Vielgestaltiges Wohnhaus von 1909 mit lebendiger Dachlandschaft. Es zählt zu den frühesten Bebauungen des Kapuzinerbergs und zeigt zeittypische Stilmerkmale der Architektur um 1900 mit ihrem Ideal einer malerischen Wirkung, wozu die verschiedenen Dachformen und die zahlreichen Vor- und Rücksprünge des Baukörpers beitragen. Das Haus ist ein zeittypischer Bauzeuge der Architektur um 1900 in Rheinfelden.
Bau- und Nutzungsgeschichte:Das Haus wurde 1909 vermutlich von Baumeister Fritz Schär für den Feldschlösschen-Mitbegründer Mathias Wüthrich-Schaffner erbaut [1]. Nach einem Erbgang gehörte es lange Zeit der Familie Schaffner. 1957 liess die damalige Eigentümerin, Elsa Schaffner, eine Ölheizung einbauen [2]. 1989 wurde das Dachgeschoss nach Projekt von René Birri und Partner, Stein, ausgebaut und isoliert [3]. Ansonsten haben keine grossen Baumassnahmen stattgefunden.
Beschreibung:Das von einem dicht bewachsenen Garten umgebende Haus besteht aus einem hohen Kellersockel, zwei auf allen vier Seiten unterschiedlich gestalteten Vollgeschossen und einer entsprechend belebten Dachlandschaft aus mehreren Vollwalm- und Gerschilddächern mit Dachvorsprung. Der abwechslungsreichen Konzeption des Bauvolumens entspricht die Materialvielfalt aus rustiziertem Kalksteinsockel, glatt verputzten Wandflächen und Hausteingliederungen an den hochrechteckigen Fenstern und den Eckverzahnungen an den zahlreichen Gebäudekanten. An der Ostseite vermittelt eine doppelgeschossige Loggia zwischen Innen und Aussen. Der Hauseingang wird über mehrere Treppenstufen erreicht und ist von einem säulengestützten Vordächlein beschirmt. Das Innere wird durch eine im turmartigen Treppenhaus an der Nordseite untergebrachte Treppe erschlossen und bewahrt die bauzeitliche Ausstattung aus Steinzeugfliesen (Mettlacher Platten) im Erdgeschoss, Parkettfussböden in Obergeschoss sowie die sorgfältig geschreinerten Wandtäfer, Zimmertüren und Einbau-Möbel wie Wandschränke, Schiebetür und Verkleidungen für die Heizungsradiatoren.
Anmerkungen:[1] StAAG, CA.0001/0571–0573 (1899–1938) Vers. Nr. 643, Brandkataster Gemeinde Rheinfelden. Angaben zum Baumeister gemäss Kathrin Schöb 2005, Kurzinventar Rheinfelden.
[2] Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuch Nr. 50 (1957).
[3] Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuch Nr. 43 (1989).
Erwähnung in anderen Inventaren:- Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS), nationale Bedeutung.
- ICOMOS Liste historischer Gärten und Anlagen der Schweiz, Kanton Aargau, Rheinfelden 4258-29.
Quellen:- Staatsarchiv Aargau (StAAG): CA.0001/0571–0573 (1899–1938) Vers. Nr. 643, Brandkataster Gemeinde Rheinfelden.
- Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuche Nrn. 50 (1957) u. 43 (1989).
Reproduction conditions:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

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URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=142394
 

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