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General information |
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Accessions characteristics |
| Creation date(s): | 1909 |
| Grundlage Datierung: | Brandkataster |
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Typologie |
| Objektart (Einzelobj./Teil Baugr./Baugr.): | Einzelobjekt |
| Nutzung (Stufe 1): | Profane Wohnbauten |
| Nutzungstyp (Stufe 2): | Repräsentatives Wohnhaus, Villa |
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Information on related materials |
| Würdigung: | Vielgestaltiges Wohnhaus von 1909 mit lebendiger Dachlandschaft. Es zählt zu den frühesten Bebauungen des Kapuzinerbergs und zeigt zeittypische Stilmerkmale der Architektur um 1900 mit ihrem Ideal einer malerischen Wirkung, wozu die verschiedenen Dachformen und die zahlreichen Vor- und Rücksprünge des Baukörpers beitragen. Das Haus ist ein zeittypischer Bauzeuge der Architektur um 1900 in Rheinfelden. |
| Bau- und Nutzungsgeschichte: | Das Haus wurde 1909 vermutlich von Baumeister Fritz Schär für den Feldschlösschen-Mitbegründer Mathias Wüthrich-Schaffner erbaut [1]. Nach einem Erbgang gehörte es lange Zeit der Familie Schaffner. 1957 liess die damalige Eigentümerin, Elsa Schaffner, eine Ölheizung einbauen [2]. 1989 wurde das Dachgeschoss nach Projekt von René Birri und Partner, Stein, ausgebaut und isoliert [3]. Ansonsten haben keine grossen Baumassnahmen stattgefunden. |
| Beschreibung: | Das von einem dicht bewachsenen Garten umgebende Haus besteht aus einem hohen Kellersockel, zwei auf allen vier Seiten unterschiedlich gestalteten Vollgeschossen und einer entsprechend belebten Dachlandschaft aus mehreren Vollwalm- und Gerschilddächern mit Dachvorsprung. Der abwechslungsreichen Konzeption des Bauvolumens entspricht die Materialvielfalt aus rustiziertem Kalksteinsockel, glatt verputzten Wandflächen und Hausteingliederungen an den hochrechteckigen Fenstern und den Eckverzahnungen an den zahlreichen Gebäudekanten. An der Ostseite vermittelt eine doppelgeschossige Loggia zwischen Innen und Aussen. Der Hauseingang wird über mehrere Treppenstufen erreicht und ist von einem säulengestützten Vordächlein beschirmt. Das Innere wird durch eine im turmartigen Treppenhaus an der Nordseite untergebrachte Treppe erschlossen und bewahrt die bauzeitliche Ausstattung aus Steinzeugfliesen (Mettlacher Platten) im Erdgeschoss, Parkettfussböden in Obergeschoss sowie die sorgfältig geschreinerten Wandtäfer, Zimmertüren und Einbau-Möbel wie Wandschränke, Schiebetür und Verkleidungen für die Heizungsradiatoren. |
| Anmerkungen: | [1] StAAG, CA.0001/0571–0573 (1899–1938) Vers. Nr. 643, Brandkataster Gemeinde Rheinfelden. Angaben zum Baumeister gemäss Kathrin Schöb 2005, Kurzinventar Rheinfelden. [2] Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuch Nr. 50 (1957). [3] Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuch Nr. 43 (1989). |
| Erwähnung in anderen Inventaren: | - Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS), nationale Bedeutung. - ICOMOS Liste historischer Gärten und Anlagen der Schweiz, Kanton Aargau, Rheinfelden 4258-29. |
| Quellen: | - Staatsarchiv Aargau (StAAG): CA.0001/0571–0573 (1899–1938) Vers. Nr. 643, Brandkataster Gemeinde Rheinfelden. - Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuche Nrn. 50 (1957) u. 43 (1989). |
| Reproduction conditions: | © Kantonale Denkmalpflege Aargau |
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URL for this unit of description |
| URL: | http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=142394 |
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