INV-RHE960B Brunnen der Kapuzinerberg-Quelle, 1920 (Dossier (Bauinventar))

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General information

Information on identification

Ref. code:INV-RHE960B
Ref. code AP:RHE960B
Title:Brunnen der Kapuzinerberg-Quelle
Preview:
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Bildlegende:Blick von Süden (2023)
Bezirk:Rheinfelden
Gemeinde:Rheinfelden
Adresse:Habich-Dietschy-Strasse
Parzellen-Nr.:46, 1945
Koordinate E:2626419
Koordinate N:1267032
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2626429.30,1267011.00&z=13&info=2626418.9957029475,1267032.1799845742,1

Accessions characteristics

Creation date(s):1920
Grundlage Datierung:Inschrift (Rückwand)

Typologie

Objektart (Einzelobj./Teil Baugr./Baugr.):Einzelobjekt
Nutzung (Stufe 1):Kleinbauten und -anlagen
Nutzungstyp (Stufe 2):Brunnen

Information on related materials

Autorschaft:H. A. Liebetrau
Inschriften:"Kapuzinerberg-Quelle", "1920"
Würdigung:Zwischen Schifflände und Kurbrunnenanlage in die Mauer zum Rheinufer integrierter Laufbrunnen mit zwei Ausläufen, der einst von der Kapuzinerquelle gespiesen wurde [1]. Die Fassung der mineralreichen Quelle und Errichtung des Trinkbrunnens geht auf die Initiative des Kur- und Badearztes Hermann Keller (1858–1930) zurück, der die Trinkkur erfolgreich als Ergänzung zur Solebadkur einführte und damit drei Jahre später die Entstehung der Kurbrunnenanlage bewirkte [2]. Den Entwurf für die Brunnenanlage, die bis zum Bau der ersten Trinkhalle 1923 von flankierenden Mauern umschlossen und um 90 Grad gedreht war, lieferte Heinrich A. Liebetrau [3]. Von der ursprünglichen Anlage erhalten ist die aus Muschelkalk gehauene Rückwand des Brunnens. Sie ist mit Kranzgesims und Giebelabschluss architektonisch gestaltet. Die Frontfläche zeigt zwei Quadrate mit Palmettenfries, in deren Mitte die beiden Ausgussröhen eingelassen sind. Die Kehlung des Gesimses trägt die Inschrift "Kapuziner-Quelle", das Giebelfeld schmückt eine Kartusche mit der Jahrzahl "1920".
Anmerkungen:[1] Aufgrund des schlechten Zustands der Leitung fliesst heute gewöhnliches Leitungswasser, vgl. Tschudin 2004, S. 85.
[2] Gottschall 2011, S. 139–143; Hunziker/Hoegger 2011, S. 268.
[3] Tschudin 2004, S. 85. – Während die Brunnenanlage ursprünglich als Abschluss eines Spaziergangs von den Solbädern zur Schifflände konzipiert war, wurde sie durch den Bau der ersten Trinkhalle dieser Funktion enthoben und nach einem Vorschlag von Liebetrau in reduzierter Form neben dem Zugang zur Trinkhalle beibehalten, vgl. Schreiben an die Bauverwaltung von Heinrich A. Liebetrau vom 22. Dez. 1922 betreffend Baugesuch Kurbrunnen, Baugesuchsarchiv Rheinfelden Nr. 3 (1933).
Erwähnung in anderen Inventaren:- Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS), nationale Bedeutung.
Literatur:- Walter Hochreiter, Eva Gschwind et al., Drinnen, Draussen: Dabei. Die Geschichte der Stadt Rheinfelden, Basel 2014, S. 217 (Foto).
- Edith Hunziker, Peter Hoegger, Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band 9: Der Bezirk Rheinfelden, Bern 2011, S. 268.
- Ute W. Gottschall, In Sale Salus: Hermann Keller und die Kurstadt Rheinfelden, in: Rheinfelder Neujahrsblätter, Jg. 67, 2011, S. 130–145.
- Oliver Tschudin, Vom Kurbrunnen zum Casino, in: Rheinfelder Neujahrsblätter, 2004, S. 83-100.
Quellen:- Stadt Rheinfelden Baugesuchsarchiv, Baugesuch Nr. 3 (1933) (falsch abgelegt).
Reproduction conditions:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

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URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=142440
 

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