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Veranstaltungen Frühe Kindheit

Jeden Frühling findet eine Informations- und Austauschveranstaltung für Exekutive und Verwaltung von Aargauer Gemeinden statt. Das Vernetzungstreffen für Fachpersonen der Frühen Kindheit findet jährlich im Herbst statt.

Die ersten Lebensjahre eines Kindes schaffen die Basis für die spätere persönliche und berufliche Lebenslage. Daher ist es wichtig, dass Kindern im Vorschulalter ein Lebensumfeld geschaffen wird, in welchem sie sich kindgerecht entwickeln können. Damit dies optimal gelingt, ist die Zusammenarbeit und die Vernetzung der verschiedenen Akteure dieses Bereiches zentral. Mit den Veranstaltungen im Bereich der Frühen Kindheit verfolgt die Fachstelle Alter und Familie das Ziel, den Austausch zwischen den Akteuren im Frühbereich zu fördern, ihnen die Möglichkeit zu bieten, ihr Netzwerk zu vertiefen und auszubauen sowie neue Inputs zu einem relevanten Thema zu erhalten.

Vernetzungstreffen für Fachpersonen am 24. November 2022: Ganzheitlicher Blick auf die Frühe Kindheit

Die Koordinationsstelle Frühe Kindheit des Kantons Aargau ladet die im Bereich der Frühen Kindheit tätigen Personen herzlich zum jährlichen Vernetzungstreffen ein. An der Veranstaltung erwarten Sie Referate zum Thema Ganzheitlicher Blick auf die Frühe Kindheit sowie Raum für Austausch und Vernetzung.

Ganzheitliches Lernen wird durch ein enges Zusammenspiel von Bildung, Betreuung und Erziehung ermöglicht. Ein Kind lernt dann, wenn es sich wohl fühlt und sein Interesse geweckt ist. Es lernt im Austausch mit anderen und mit allen Sinnen. Im Zentrum ganzheitlicher frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung steht deshalb die Gestaltung einer anregenden, wertschätzenden und beschützenden Lernumwelt. Vielseitige Lerngelegenheiten und verlässliche Bezugspersonen, die einen bewussten, erzieherischen Umgang mit dem Kind pflegen, sind wichtige Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung.

Am Vernetzungstreffen gehen wir gemeinsam unter anderem folgenden Fragen nach:

  • Was bedeutet ganzheitlich im Hinblick auf die Frühe Kindheit?
  • Wie können wir ganzheitliche Lernprozesse anregen und kleine Kinder dabei unterstützen?

Programm

ThemaGanzheitlicher Blick auf die Frühe Kindheit
ZielpublikumIn der Praxis tätige Fachpersonen aus dem Bereich der Frühen Kindheit (wie Kita- und Spielgruppenleitende, Tagesfamilien, Mütter- und Väterberaterinnen, Hebammen, Fachpersonen von Vereinen und Organisationen mit Bezug zur Frühen Kindheit, Fachangestellte aus der Verwaltung, etc.)
Programm
  • Einstiegsreferat: Ganzheitlicher Blick auf die Frühe Kindheit
    Wie spielen die Begriffe Bildung, Betreuung und Erziehung gemäss Orientierungsrahmen zusammen und welche Folgerungen ergeben sich daraus für die Anregung und Gestaltung von Lernprozessen?
    • Arna Villiger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Marie Meierhofer Institut
  • Inputreferat: Ganzheitliches Lernen beim Fantasiespiel: Resultate aus dem Forschungsprojekt "releFant - Wie relevant ist Fantasiespiel für die soziale und emotionale Entwicklung von Spielgruppenkindern?"
    Wie können zum Fantasiespiel anregende Lernwelten in der Praxis geschaffen werden? Wie kann die Qualität des Fantasiespiels gefördert werden?
    • Prof. Dr. Sonja Perren, Brückenprofessorin Entwicklung und Bildung in der Frühen Kindheit PH Thurgau und Universität Konstanz
  • Inputreferat: Ästhetische Bildung und kulturelle Teilhabe als wichtige Impulsgeber für kreative Prozesse
    Bausteine eines ganzheitlichen Bildungsparadigmenwechsels zur Einlösung der UN-Kinderrechte.
    • Karin Kraus, Studienleitung Hochschule der Künste Bern HKB und Co-Leiterin der nationalen Initiative "Lapurla - Kinder folgen ihrer Neugier"

Dazwischen: Austausch und Diskussionen.
Datum24. November 2022
Zeit17.30 - 21.00 Uhr
OrtAlter Gemeindesaal Lenzburg, Metzgplatz 2, 5600 Lenzburg
VerpflegungSandwiches (vegetarisch und/oder Unverträglichkeiten bitte bei der Anmeldung angeben) und Getränke
KostenDie Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos
AnmeldungBis am 6. November per E-Mail an familie@ag.ch (bitte Tätigkeit/Funktion sowie allfällige Spezialwünsche für die Verpflegung angeben)
FlyerFlyer Vernetzungstreffen 24. November 2022 (PDF, 3 Seiten, 204 KB)

Vergangene Veranstaltungen

Politik der Frühen Kindheit: Guter Start für Familien vom 28.4.2022

Kinder sind ab Geburt auf eine liebevolle Umgebung angewiesen, die ihnen in den meisten Fällen die Familie gewährt. Darüber hinaus benötigen Familien und Kinder die Unterstützung und Förderung durch die Öffentlichkeit, um gut aufwachsen zu können. Die Gemeinden nehmen in der Frühen Kindheit daher eine Schlüsselrolle ein.

In den letzten Jahren haben Bund, Kantone und Gemeinden, aber auch private Initiativen und freie Stiftungen durch Konzepte, Studien und Förderprogramme begonnen, die Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern zu verbessern. Es besteht jedoch noch immer Handlungsbedarf.

Zielgruppe der Veranstaltung sind Verwaltung und Exekutive von Aargauer Gemeinden.

*Workshop-Auswahl

Workshop 1: "Koordinieren und vernetzen" am Beispiel der Region aargauSüd, Natalie Ammann

Seit dem Jahr 2016 fördert das Projekt "Impuls Zusammenleben" die Zusammenarbeit zwischen zehn Gemeinden der Region aargauSüd. In diesem Rahmen befasst sich eine «Arbeitsgruppe Frühe Kindheit» mit den Fragen und Herausforderungen des Vorschulbereichs in der Region. 2019 haben die beteiligten Gemeinden eine gemeinsame Strategie für eine Politik der Frühen Kindheit verabschiedet. Eines der Ziele ist, die Kooperation der Akteure im Frühbereich weiter zu stärken, damit ein tragendes Netzwerk für eine gemeinsame Förderung der Kinder im Alter von 0-4 Jahren aufgebaut werden kann. Projektleiterin Natalie Ammann gibt Einblicke und Tipps zur Erreichung dieses Ziels.

Workshop 2: "Kinderfreundliche Gemeinde (UNICEF-Label) mit Fokus Frühe Kindheit", Mona Meienberg, Leiterin Kindgerechte Gemeinde- und Stadtentwicklung, UNICEF Schweiz und Liechtenstein

Die UNICEF Initiative "Kinderfreundliche Gemeinde" ermöglicht es Gemeinden, eine Standortbestimmung zur Kinderfreundlichkeit durchzuführen und sich um das Prozess-Label "Kinderfreundliche Gemeinde" zu bewerben. Im Verlauf des Prozesses steigern die Gemeinden ihre Kinderfreundlichkeit und befassen sich dabei auch mit der Schaffung von Grundlagen einer vernetzten Politik der Frühen Kindheit. UNICEF Schweiz und Liechtenstein hat Erfahrung in der Begleitung von mehr als 80 Schweizer Gemeinden und kann viel darüber berichten.

Workshop 3: "Angebote für alle gewährleisten" am Beispiel vom Familientreffpunkt Su(h)rrli, Veronika Rickhaus Fischer und Aurelia Munz Veuve

Eine Massnahme der Politik der frühen Kindheit in Suhr war der Aufbau eines Familientreffpunkts und Nachbarschaftshauses, das Suhrrli. Damit wurden die Ziele verfolgt, dass die bestehenden Angebote für Eltern und Kinder bekannt und zugänglich sind und sich die Eltern untereinander vernetzen können. Veronika Rickhaus Fischer und Aurelia Munz Veuve geben Einblicke in Prozess und Finanzierung zum Aufbau des Familientreffpunkts. Welche Akteure wurden wann einbezogen? Was gilt es zu berücksichtigen, um alle Bevölkerungsgruppen mit einem attraktiven Angebot anzusprechen?

Netzwerktreffen Frühe Kindheit im November 2021

Zielgruppe: Aargauer Fachpersonen der Frühen Kindheit

Ort: Weiterbildungszentrum Lenzburg, Panorama-Saal (Gebäude D)

Zeit: 13.30 - 16.45 Uhr

Hinweise: Es gilt die Zertifikatspflicht für alle Veranstaltungen der öffentlichen Verwaltung. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Inhalte:

Das familiäre Umfeld spielt eine zentrale Rolle beim Aufwachsen von Kindern. Daneben werden Kinder auch von anderen Akteuren der Frühen Kindheit geprägt. Um den Bedürfnissen von Kindern bestmöglich nachzukommen, ist eine gelingende Kommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren wesentlich. Daher befasst sich das Netzwerktreffen mit den folgenden beiden Schwerpunkten:

Kommunikation Eltern - Akteure der Frühen Kindheit: Eine erfolgreiche Elternzusammenarbeit wirkt sich zum Wohl und Verständnis aller Beteiligten aus.

Kommunikation Anbietende im Frühbereich - ihre Zielgruppe: Nur mit gelungener Kommunikation können Anbietende ihre Zielgruppen erreichen und ihr Angebot stetig weiterentwickeln.

  • Input "Professionelle Zusammenarbeit mit Eltern als Chance für Kinder" durch Carina Bieri (Kindheitspädagogin HF, Berufsschullehrerin, Kursleiterin) und anschliessende Diskussion
  • Präsentation "Toolbox Kommunikation - Hilfsmittel für Akteure der Frühen Kindheit" durch Daniela Pedemonte und Beatrice Kaufmann, Institute of Design Research IDR und anschliessende Diskussion
  • Kaffeepause zum informellen Austausch

"Frühe Kindheit: Qualität im Fokus der Gemeinden" im Oktober 2020

Gemeinden sind wichtige Anlaufstellen für Familien mit Kindern. In den letzten Jahren wurden in den Gemeinden Strukturen und Angebote auf- und ausgebaut. Neu rücken Themen wie Qualität der familienergänzenden Angebote zunehmend in den Vordergrund.

Wie kann die Qualität der Angebote weiterentwickelt werden? Welche Rahmenbedingungen sind förderlich, um den Fähigkeiten und Bedürfnissen von Kindern entsprechend zu betreuen?

Flyer zum Download (PDF, 4 Seiten, 507 KB)

"Frühe Förderung: Qualität im Fokus" im Oktober 2019

Frühe Förderung: Qualität im Fokus

© Florian Fülscher

Flyer zum Download (PDF, 409 KB)

Workshop 1: "Wege zu sicherer Bindung" mit Christina Ambühl-Stamm, Bindungstherapeutin

Das Gestalten einer wohlgelingenden Bindungsbeziehung liegt besonders am Anfang in der Verantwortung der Erwachsenen. Babys und Kleinkinder fühlen und beobachten sehr präzise und lernen von ihren Bindungspersonen: Z. B. wie sich "beruhigt sein" anfühlt und wie die Regulation von starken Emotionen in Selbstberuhigung übergehen kann. Im Workshop 1 werden diese Aspekte genau in den Blick genommen.

Workshop 2: "Qualität der Beziehungsgestaltung: Wirksame Interaktionen
unter der Lupe" mit Bettina Brun, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Universität Konstanz / PH Thurgau

Präsentation Workshop 2 (PDF, 5,2 MB)

Workshop 3: "Entwicklung des Kindes aus entwicklungspsychologischer Sicht" mit Dr. Stephanie Wermelinger, Entwicklungspsychologin Universität Zürich

Präsentation Workshop 3 (PDF, 17,5 MB)

"Frühe Sprachförderung in meiner Gemeinde umsetzen" im September 2019

Von guten Sprachkenntnissen hängt vieles ab. Kinder, die beim Schuleintritt die deutsche Sprache verstehen und sprechen, haben erhöhte Chancen auf eine erfolgreiche Schullaufbahn.

Von Fachpersonen, einem Gemeinderat, einer Bibliothekarin sowie einem Elternteil werden Fragen rund um Frühe Sprachförderung diskutiert.

  • Welche Erkenntnisse zur Frühen Sprachförderung gibt es aus Wissenschaft und Praxis?
  • Welchen Beitrag kann die Gemeinde zur guten Frühen Sprachförderung leisten und warum lohnt es sich?
  • Wann ist Frühe Sprachförderung wirksam?
  • Wie unterstützt der Kanton die Gemeinden bei der Umsetzung?

Flyer zum Download (PDF, 389 KB) (PDF, 379 KB)

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldungen direkt via Saskia Misteli

"Frühe Sprachförderung - ein Kinderspiel?" im November 2018

Der Workshop hat die Frühe Sprachförderung im Kanton Aargau zum Thema gemacht. Das Programm umfasste die Präsentation von Praxisbeispielen, ein Fachreferat von Dr. Silvana Kappeler sowie eine Gruppenarbeit.

80 Teilnehmerinnen diskutierten Erfahrungen, Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten der Frühen Sprachförderung im Kanton Aargau. Während den Gruppenarbeiten entwickelten die Teilnehmerinnen Massnahmenideen, wie der Kanton und die Gemeinden zu einer gelingenden Frühen Sprachförderung beitragen können.

Flyer zur Veranstaltung (PDF, 529 KB)

Fachreferat Dr. Silvana Kappeler (PDF, 2,3 MB)

Praxisbeispiele:

Logopädie, stiftungNETZ (PDF, 673 KB)

MuKi-Deutsch, machbar (PDF, 1,3 MB)

Spielgruppe Teufenthal, Silvia Glauser (PDF, 2,2 MB)

Bereit für den Kindergarten, GZ Telli (PDF, 407 KB)

"Starke Kinder - starke Gemeinden" im April 2018

Kickoff "Startklar - Frühe Förderung" im Oktober 2017

Die Veranstaltung Startklar hat Frühe Förderung im Kanton Aargau zum Thema gemacht. Das Programm umfasste ein Fachreferat, eine Führung durch die Ausstellung "Die Entdeckung der Welt" sowie zwei Workshops.

Flyer zur Veranstaltung "Startklar – Frühe Förderung" (PDF, 2 Seiten, 419 KB)

Fachreferat

"Frühe Förderung in der Schweiz" von Heidi Simoni, Leiterin Marie Meierhofer Institut für das Kind (PDF, 15 Seiten, 5,1 MB)

Wie steht es um die frühe Kindheit in der Schweiz? Was ist mit Früher Förderung gemeint? Was bedeutet sie für die Gesellschaft und welche Rolle kommt den verschiedenen Akteuren zu? Das Fachreferat lieferte Antworten und zog Vergleiche.

Workshops

Workshop 1 "Frühe Förderung im Vorkindergarten: Ein Praxisbeispiel aus Zuchwil" (PDF, 15 Seiten, 2,0 MB)

Der Vorkindergarten des KIJUZU (Kind und Jugend Zuchwil) ermöglicht es Kindern im Alter von drei bis vier Jahren, altersgerecht zu spielen und sich im Kontakt mit Gleichaltrigen und Betreuungspersonen weiterzuentwickeln. Dem Eintritt in den Kindergarten wird im pädagogischen Konzept bewusst Rechnung getragen.

Workshopleitung: Sibylle Christen, Gesamtleitung KIJUZU und Stephan Hug, Schuldirektor Zuchwil

Workshop 2 "Koordination der Frühen Förderung: Wie die Akteure effektiv vernetzt werden" (PDF, 23 Seiten, 2,4 MB)

Die Fachstelle Frühe Förderung der Stadt Pratteln BL informiert und sensibilisiert Eltern und Erziehungsberechtigte informiert und sensibilisiert Eltern und Erziehungsberechtigte zu Themen im Bereich der Bildung, Betreuung und Erziehung. Sie ist mit der Koordination der Angebote und mit der Vernetzung der Akteure betraut.

Workshopleitung: Manuela Hofbauer, Leiterin Fachbereich Frühe Kindheit Pratteln

Workshop 3 "Frühe Förderung in Spielgruppen: Organisation und Koordination verschiedener Spielgruppen" (PDF, 12 Seiten, 137 KB)

In der Gemeinde Horw LU besuchen über 70 Prozent der Kinder ab drei Jahren eine Spielgruppe. Die verschiedenen Spielgruppen orientieren sich an einem gemeinsamen Konzept. Wie dieses in der Praxis organisiert und koordiniert wird, wurde in diesem Workshop vorgestellt.

Workshopleitung: Yvonne Mühlebach, Koordinatorin Spielgruppen, Horw

Workshop 4 "Pilotprojekt der Frühen Förderung: Proaktive Beratung durch die Mütter- und Väterberatung" (PDF, 15 Seiten, 410 KB)

Die Mütter- und Väterberatung des Bezirks Baden AG hat ein Pilotprojekt zur Frühen Förderung (FF 3) initiiert: Alle Eltern von Kindern, die ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt stehen, werden kontaktiert. Bei einem Hausbesuch werden geeignete Dienste zur gezielten Förderung und zum Ausgleich allfälliger Defizite des Kindes vorgeschlagen. Über die Ergebnisse dieses Pilotprojekts wurde im Rahmen dieses Workshops erstmals berichtet.

Workshopleitung: Annegret Gerber, Leiterin Mütter- und Väterberatung Bezirk Baden

Ausstellung "Die Entdeckung der Welt"

Die Wanderausstellung gastiert von September bis Dezember 2017 im Museum.BL in Liestal. Die Ausstellung zeigt, wie Kinder die Welt entdecken und bietet einen vielseitigen Einblick in die frühkindliche Entwicklung.
Ausstellung "Die Entdeckung der Welt" in Liestal