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Leitfaden Hitzeangepasste Siedlungsentwicklung

Zusammen mit der hochwertigen Siedlungsentwicklung nach innen gilt es, ein angenehmes Siedlungsklima zu schaffen. Der Leitfaden hitzeangepasste Siedlungsentwicklung zeigt, mit welchen Massnahmen dies gelingt und wie das Thema in Planung, Bau und Betrieb verankert und umgesetzt werden kann.

Die zunehmende Hitze wirkt sich im Siedlungsgebiet besonders stark aus. An heissen Sommertagen ist die Temperatur hier bis zu zehn Grad höher als in der umgebenden Landschaft – eine Belastung für Mensch und Umwelt. Diesem sogenannten Wärmeinseleffekt können Gemeinden und Planende mit einer hitzeangepassten Siedlungsentwicklung entgegenwirken. Besonders gefragt sind dabei Bäume, Grünflächen, fliessendes Wasser, Beschattung und eine gute Durchlüftung.

Berücksichtigen wir die hitzeangepasste Siedlungsentwicklung frühzeitig in der Planung, lassen sich vielfältige Synergien schaffen, zum Beispiel mit den Themen Freiraum- und Wohnqualität, Regenwasserbewirtschaftung, Energie, Orts- und Landschaftsbild oder Natur und Umwelt.

Digitaler Leitfaden für Gemeinden

Mit dem digitalen Leitfaden steht den Gemeinden und den Planenden eine modular aufgebaute Arbeitshilfe mit konkreten Beispielen und vielen Praxistipps zur Verfügung. Er beschreibt die drei Schritte zur erfolgreichen Hitzeanpassung der Siedlung. Die dazu nötigen Grundlagen – die Massnahmen zur Hitzeminderung und die Erläuterungen, wie diese in den raumplanerischen Instrumenten verankert sowie in Planungs- und Bauprozessen aber auch im Betrieb umgesetzt werden können – sind übersichtlich dokumentiert.

Die Matrix "hitzeangepasste Siedlungsentwicklung" (Kapitel 3.4) bildet den Kern des Leitfadens. Sie zeigt, welche Massnahmen auf der jeweiligen Handlungsebene gewinnbringend und effizient eingesetzt werden können. Die Beschreibungen der Massnahmen (Kapitel 4) und der Handlungsebenen (Kapitel 5) sind in der Matrix verlinkt und können so direkt abgerufen werden.

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