Hauptmenü

Informationen für Kulturschaffende

© Sven Mathiasen

Kultur macht Schule pflegt ein breites Netzwerk im Kultur- und Bildungsbereich.

Kultur macht Schule trifft eine Auswahl qualitativ hochstehender Angebote aus den Disziplinen Kulturgeschichte, Literatur & Gesellschaft, Medienkunst & Film, Musik, Theater & Tanz, Visuelle Kunst sowie Bibliotheken und vermittelt diese an Aargauer Schulen.

Angebotseingabe

Jeweils im Januar veröffentlicht Kultur macht Schule das Programmheft "Kulturangebote für Schulen". Es bietet Schulen einen exklusive Auswahl von Vermittlungsangeboten von Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden. Zudem publiziert Kultur macht Schule eine Auswahl an Angeboten auf der Website. Interessierte Anbieterinnen und Anbieter können sich jährlich mit ihren Vermittlungsangeboten um die Aufnahme in den Angebotskatalog bewerben.

Verträge

Kultur macht Schule empfiehlt den Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen, mit ihren Partnerschulen die Zusammenarbeit vertraglich zu vereinbaren. Der Vertrag sollte mindestens die folgenden Elemente beinhalten:

  • Rechte und Pflichten
  • Zeitplanung/Projektdauer
  • Honorare und Zahlungsmodalitäten
  • Urheber- und Nutzungsrecht
  • Absage/Ausfall des Projekts
  • Anwendung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gemäss Bundegesetz über den Datenschutz

Im Falle der Anfertigung von Bildmaterial (Foto, Video) von Schülerinnen und Schülern müssen diese sowie deren Erziehungsberechtigte dafür ihre Einwilligung schriftlich erteilen. Nähere Informationen zur Anfertigung von Bildmaterial sowie zum Datenschutz und zur Datensicherheit finden Sie auf dem Schulportal des Kantons Aargau.

Netzwerktreffen

Jährlich veranstaltet Kultur macht Schule ein Netzwerktreffen für die Partnerinnen und Partner aus dem Kulturbereich. Kulturinstitutionen, Kulturschaffende und Vermittelnde können sich dabei mit Fragen zur Kulturvermittlung auseinandersetzen, Entwicklungsmöglichkeiten besprechen und Bedürfnisse klären.

Netzwerktreffen 2022
Datum15. Juni 2022
OrtMuseum Burghalde
Schlossgasse 23, 5600 Lenzburg
Ablaufab 13.00 Uhr: Individuelle Besichtigung der Sonderausstellung
14.30 Uhr: Begrüssung und Input
15.35 Uhr: Pause
15.45 Uhr: Sessions
17.00 Uhr: Apéro
AnmeldungAnmeldung Netzwerktreffen 2022

Input und Sessions

Input

Die Rolle der Kultur beim gesellschaftlichen Wandel – Martina Wyrsch

Die Kultur spielt eine zentrale Rolle bei der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen wie des Klimawandels oder der negativen Folgen unseres Konsums. Einerseits verursacht die Kulturbranche mit all ihren vor- und nachgelagerten Tätigkeiten Emissionen und negative Umweltauswirkungen. Andererseits agiert sie dank ihrer grossen Ausstrahlungskraft und dem direkten Draht zu einem vielfältigen Publikum als wichtige Multiplikatorin für innovative, ressourcenleichte und somit nachhaltige Ansätze. Gute Beispiele zeigen auf, wie Kulturschaffende schon heute ihren ökologischen Fussabdruck kontinuierlich reduzieren und dadurch andere Akteurinnen und Akteure dazu motivieren, ebenfalls aktiv zu werden.

Martina Wyrsch ist Geschäftsführerin der Tiefgrün GmbH. Sie ist dipl. Umweltingenieurin ETH und seit 20 Jahren im Umweltbereich tätig. Zurzeit leitet sie mehrere Projekte an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Kultur

Sessions

Nachhaltigkeit konkret! Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kulturbereich? – Johanna Häckermann und Nadja R. Buser

Nachhaltigkeit ist ein weiter Begriff, der ganz viel umfassen kann. In diesem Workshop gehen wir der Fragen nach, wie Nachhaltigkeit im Kultursektor verstanden werden kann. Dazu orientieren wir uns an den 17 Entwicklungszielen der UNO und erörtern, in welchen Bereichen ein Museum aktiv werden kann. In einem zweiten Teil werden wir sehr konkret und erarbeiten gemeinsam, wo jede und jeder in seiner oder ihrer Kulturinstitution einen konkreten Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann. Damit Nachhaltigkeitsideen nicht nur gedacht, sondern wirksam werden!

Johanna Häckermann ist Bereichsleiterin Umweltbildung, Naturförderung und Nachhaltigkeit und Vorsitzende der Geschäftsleitung Naturama Aargau. Nadja R. Buser ist Projektleiterin Ausstellungen Helvetas sowie Kuratorin und Mitgründerin des Schweizer Projekts Happy Museums-Nachhaltigkeit konkret! Dieses engagiert sich für mehr ökologische und soziale Nachhaltigkeit in Museen, Ausstellungs- und Kulturinstitutionen.

Vom Tatendrang zum kritischen Rückblick - Erfahrungen aus den Nachhaltigkeitsbemühungen der letzten 5 Jahre am One Of A Million Festival – Moritz Meier

Einfach anfangen! Nachhaltigkeit in der Kultur umzusetzen ist konkret machbar. Am Beispiel des Nachhaltigkeitsprozesses am One Of A Million Festivals Baden diskutieren wir zusammen das Verständnis zum Prozess, konkrete Massnahmen und mögliche Hemmschuhe. Ziel ist es, dass jede und jeder zum Schluss eigene Ideen mitnimmt, um einfach anzufangen.

Moritz Meier ist 1/5 der Festivalleitung des One Of A Million Musikfestivals in Baden (OOAM) und Mitbegründer Vert le Futur. Als Teil der Festivalleitung des One Of A Million Musikfestivals in Baden durfte Moritz Meier vor rund 5 Jahren das Ressort Nachhaltigkeit beim Festival initiieren und seither betreuen. Bei Vert le Futur engagiert er sich unter anderem bei der Entwicklung der Tatenbank. Als Projektleiter Energie & Nachhaltigkeit darf er in einem Ingenieurbüro verschiedene Projekte zum Thema umsetzen.

Was ist Nachhaltigkeit? Eine Versuchsordnung – Isabelle Vuong

In diesem Workshop, identifizieren und analysieren wir einige der gängigsten Nachhaltigkeitsmassnahmen im Kulturbereich. Wir machen uns mit der Unterscheidung zwischen Minderungs-(mitigation), Anpassungs- und Transformationsmassnahmen vertraut und träumen von nachhaltigeren Zukünften für den Kulturbereich.

Isabelle Vuong ist diplomierte Kulturmanagerin und Zukunftsforscherin, ehemalige Managerin unterschiedlicher Berufsverbände (AVDC und Artos in der Westschweiz, Reso – Tanznetzwerk Schweiz), Initiantin und Kuratorin von Open Futures in Zürich sowie Zukunftsforscherin beim Competence Centre in Sustainability der Universität Lausanne (im Mandat).