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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Johanniskraut – Hypericum perforatum

Johanniskraut in einem Beet.
© Kanton Aargau

Das Johanniskraut ist eine alte Heilpflanze, welche immer noch also solche verwendet wird. Zwischen Juni und September bildet es seine schön anzuschauenden, gelben Blüten, welche verschiedene Insekten anlocken.

Allgemeines

Lebensform Mehrjährige, krautige Pflanze
Grösse 30 bis 100 cm
Blütezeit Juni bis September
Blütenfarbe Gelb
Nutzung -
Giftigkeit Leicht giftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… das Johanniskraut heutzutage als leichtes Antidepressivum verwendet wird? Der vermutete Wirkstoff ist dabei Hyperforin, welcher sich vor allem in den Blüten und Früchten der Pflanze findet. Ganz sicher ob die Medikamente aus der Pflanze wirklich eine Wirkung haben, ist man sich aber bisher jedoch nicht.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Wechselhaft, meist mässig feucht
Lichtbedarf Halbschattig
Im Garten In Blumenbeeten; in naturnahen Wiesen

Ökologischer Nutzen

Knapp zehn Arten an Wildbienen bedienen sich vor allem am Pollen der Art, darunter etwa auch die seltene Dünen-Pelzbiene (Anthophora bimaculata). Weiter dient sie als Futter für die Raupen von fast 20 Schmetterlingsarten, darunter auch einige Arten, welche in Deutschland als vom Aussterben bedroht gelistet sind (keine Angaben vorhanden für die Schweiz).

Impressionen

© Kanton Aargau
© Kanton Aargau
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