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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Traubenkirsche – Prunus padus

Wenn die Traubenkirsche blüht, steht sie optisch der "normalen" Kirsche in nichts nach. Man könnte sogar behaupten, dass die vielen Blüten, welche in botanisch als Trauben definierten Blütenständen angeordnet sind, sie etwas attraktiver erscheinen lassen. Das ist aber wohl schlussendlich Geschmackssache. Die Früchten der Traubenkirsche lassen sich im Übrigen vielfältig verarbeiten, zum Beispiel zu Marmelade.

Allgemeines

Lebensform Strauch oder Baum
Grösse Bis zu 10 m
Blütezeit April bis Juni
Blütenfarbe Weiss
Nutzung Früchte: Marmelade, Gelee, Saft; Laubkompost
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… die Gattung Prunus, zu welcher, neben der Traubenkirsche, weitere, bekanntere Obstbäume, wie zum Beispiel die Aprikose (Prunus armeniaca) oder die Zwetschge (Prunus domestica subsp. domestica), gehören, etwa 44 Millionen Jahre alt ist? Sie umfasst heutzutage weltweit mehr als 300 verschiedene Arten auf unterschiedlichen Kontinenten.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Wechselhaft, meist mässig feucht
Lichtbedarf Schattig
Im Garten Freistehend; zusammen mit anderen Sträuchern

Ökologischer Nutzen

Wie auch die Kirsche bietet die Traubenkirsche viel Pollen und Nektar für diverse Wildbienenarten. Während sie eine Futterpflanze für die Raupen diverser Schmetterlingsarten ist, besuchen nur wenige Schmetterlinge die Pflanze für Nektar. Dafür finden sich wiederum diverse Arten von Schwebfliegen und Käfer bei ihr. Der Strauch bietet wiederum Nistmöglichkeiten für Vögel und die Früchte werden sowohl von Vögeln, als auch von diversen Säugetieren gefressen.