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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Blutweiderich – Lythrum salicaria

Blüte des Blutweiderichs.
© Kanton Aargau

Der Blutweiderich ist mit seinen knallig pinken Blüten ein richtiger Hingucker. Trotzdem ist er nur vereinzelt in den Schweizer Gärten anzutreffen. Ein Grund dafür dürfte sein, dass er es zwar eher feucht, aber auch gleichzeitig sonnig mag, eine nicht so häufige Kombination. Hat man aber ein solches Plätzchen, sollte man ihm unbedingt eine Chance geben.

Allgemeines

Lebensform Mehrjährige, krautige Pflanze
Grösse 30 bis 120 cm
Blütezeit Juli bis August
Blütenfarbe Rosa
Nutzung -
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… der Blutweiderich in Nordamerika und Neuseeland als invasive Art aufgefasst wird? So ist er dann auch auf der Liste der "100 of the World's Worst Invasive Alien Species" aufgeführt. In Nordamerika wird die Art dabei zum Teil "biologisch", durch das Aussetzen von Schädlingen, wie dem in Europa heimischen Rostbraunen Blutweiderichrüssler (Hylobius transversovittatus), bekämpft.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Wechselhaft, meist feucht
Lichtbedarf Halbschattig
Im Garten Am Rand von Gewässern, in feuchten Blumenbeeten

Ökologischer Nutzen

Ein Dutzend Wildbienenarten zählen zu den Besuchern des Blutweiderichs, ebenso wie 15 Schmetterlingsarten. Die Raupen von etwa halb so viel Schmetterlingsarten schätzen den Blutweiderich zudem als Futterpflanze, darunter zum Beispiel der Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus).

Impressionen

© Kanton Aargau
© Kanton Aargau
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