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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Gemeines Pfaffenhütchen – Euonymus europaeus

Früchte des Gemeinen Pfaffenhütchens.
© Kanton Aargau

Das Gemeine Pfaffenhütchen ist für einmal eine Pflanze, welche nicht durch ihre Blüten besticht, denn diese sind grün und unscheinbar. Stattdessen kann sie aber mit ihren äusserst farbigen Früchten überzeugen. Diese sind aussen stark rosa und öffnen sich im Herbst, wodurch der orangene Samenmantel sichtbar wird.

Allgemeines

Lebensform Strauch
Grösse Bis zu 5 m
Blütezeit Mai bis Juli
Blütenfarbe Hellgrün
Nutzung -
Giftigkeit Stark giftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… es in der Schweiz neben dem Gemeinen Pfaffenhütchen nur zwei weitere heimische Arten aus der Familie der Spindelbaumgewächse (Celastraceae) gibt? Während das Breitblättrige Pfaffenhütchen (Euonymus latifolius) wie das Gemeine Pfaffenhütchen ein Strauch ist, handelt es sich beim Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris) um eine weissblühende Blume, welche man, der Name lässt es erahnen, häufig an feuchten Standorten findet.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Wechselhaft, meist mässig feucht
Lichtbedarf Halbschattig
Im Garten Zusammen mit anderen Sträuchern

Ökologischer Nutzen

Verglichen zu anderen Arten wird das Gemeine Pfaffenhütchen von relativ wenigen Insekten besucht. Stattdessen bietet es mit seinen bunten Früchten reichlich Nahrung für Vögel und wird zudem von diesen auch zum Nisten genutzt.

Impressionen

© Kanton Aargau
© Kanton Aargau
© Kanton Aargau