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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Färberginster – Genista tinctoria

Mit seinen vielen, leuchtend gelben Blüten ist der Färberginster vor allem im Sommer eine auffällige Erscheinung. Trotz seinem hierzulande unverkennbaren Aussehen und der Tatsache, dass es sich um eine heimische Art handelt, welche auch im Mittelland vorkommt, ist sie aber wohl den wenigsten ein Begriff.

Allgemeines

Lebensform Strauch
Grösse 20 bis 70 cm
Blütezeit Juni bis August
Blütenfarbe Gelb
Nutzung -
Giftigkeit Stark giftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… die Lupinenblattlaus (Macrosiphon albifrons) das Gift ihrer Wirtspflanzen, darunter auch der Färberginster, aufnehmen kann? Das macht sie weniger attraktiv für Fressfeinde, wodurch sie verglichen zu anderen Blattlausarten weniger häufig gefressen wird.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Wechselhaft, meist mässig feucht
Lichtbedarf Sonnig
Im Garten In sonnigen, felsigen Beeten; in Trockenwiesen; am Rand von naturnahen Hecken

Ökologischer Nutzen

Über 20 Wildbienen sind auf den Färberginster spezialisiert und weitere 37 Arten besuchen ihn gelegentlich. Zudem ist er eine wichtige Futterpflanze für die Raupen von fast 40 Schmetterlingsarten.