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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Wiesenmargerite – Leucanthemum vulgare aggr.

Blühende und verblühte Wiesenmargerite.
© Kanton Aargau

Die Wiesenmargerite – mit ihren weiss-gelben Köpfchen eine durchaus bekannte Blume. Ungeachtet dessen macht sie sich aber immer noch gut in jedem Garten und dort vor allem in naturnahen, artenreichen Wiesen.

Allgemeines

Lebensform Mehrjährige, krautige Pflanze
Grösse 10 bis 80 cm
Blütezeit Mai bis Oktober
Blütenfarbe Gelb und weiss
Nutzung Schnittblume
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… es sich bei der Wiesenmargerite (Leucanthemum vulgare aggr.) um eine sogenannte Sammelart, beziehungsweise ein Aggregat, handelt? Unter diesem werden verschiedene Kleinarten zusammengefasst, wie zum Beispiel die namensgebende Gewöhnliche Wiesenmargerite (Leucanthemum vulgare), Gaudins Wiesenmargerite (Leucanthemum gaudinii) oder die Bergwiesenmargerite (Leucanthemum adustum). Diese unterscheiden sich in ihren botanischen Merkmalen oft nur sehr marginal und werden daher häufig, der Einfachheit halber, zusammengefasst betrachtet.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Mässig feucht
Lichtbedarf Sonnig
Im Garten In Blumenbeeten; in naturnahen Wiesen

Ökologischer Nutzen

Die Wiesenmargerite zieht viele Insekten an, darunter fast 80 Wildbienenarten. Spezialisiert auf die Art ist zum Beispiel die seltene Strandaster-Seidenbiene (Colletes halophilus). Auch etwa ein Dutzend Schmetterlingsarten und noch etwas mehr Schwebfliegenarten finden sich bei ihr ein.

Impressionen

© Kanton Aargau
© Kanton Aargau
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