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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Traubeneiche – Quercus petraea

Zweig der Traubeneiche.
© Kanton Aargau

Wer eine ausgewachsene Traubeneiche bei sich zu Hause möchte, braucht einerseits viel Platz und auch einiges an Geduld, schliesslich wachsen sie nur etwa 30 cm pro Jahr. Sie haben aber auch genügend Zeit zu wachsen, schliesslich können sie bis zu 1000 Jahre alt werden. Ein solcher Baum erfreut also nicht nur einen selbst, sondern auch zukünftige Generationen.

Allgemeines

Lebensform Baum
Grösse Bis zu 40 m
Blütezeit April bis Mai
Blütenfarbe Grün
Nutzung Holz: für Möbel, als Brennholz, …
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… die hierzulande heimischen Eichen von den Germanen als heilig vereehrt wurden? Einzelne Exemplare waren häufig dem Donnergott Donar geweiht und in Eichenhainen, welche nur von einem ausgewählten Kreis an Personen betreten werden durfte, wurde den Göttern geopfert.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Wechselhaft, meist trocken
Lichtbedarf Halbschattig
Im Garten Als freistehender Baum; zusammen mit anderen Bäumen und Sträuchern

Ökologischer Nutzen

Da die Traubeneiche windbestäubt ist, wird sie nur von einigen wenigen Wildbienen- und Schwebfliegenarten besucht. Dafür ernähren sich umso mehr Raupen diverser Schmetterlingsarten von ihren Blätter – von über 170 Arten ist solch eine Assoziation bekannt. Zudem finden sich auch fast 40 Arten an Käfern bei ihr ein und im ausgewachsenen Zustand bietet sie reichlich Platz zum Nisten für Vögel.

Impressionen

© Kanton Aargau