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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Liguster – Ligustrum vulgare

Blüten des Ligusters.
© Kanton Aargau

Die Verwandschaft des Ligusters ist schon etwas speziell: Er wird den Ölbaumgewächsen zugeordnet, zu denen etwa auch der Olivenbaum (Olea europaea) oder der Gemeine Flieder (Syringa vulgaris) gehören. Diese etwas exotische Verwandschaft sieht man ihm aber kaum an. Das einzige Indiz sind vielleicht die Blätter, welche in milden Lagen oder warmen Wintern erst im Frühjahr abfallen.

Allgemeines

Lebensform Strauch
Grösse Bis zu 4 m
Blütezeit Mai bis Juli
Blütenfarbe Weiss
Nutzung -
Giftigkeit Giftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… Arten aus der Gattung der Liguster (Ligustrum spp.) in Grossbritannien vor allem ab dem Zweiten Weltkrieg immer öfter als Heckenpflanze genutzt wurden? Der Grund dafür ist, dass während dem Krieg, mit wenigen Ausnahmen, alle Eisenzäune mit Baujahr nach 1850 beschlagnahmt wurden, mit dem Ziel das Rohmaterial für die Produktion von Munition zu verwenden.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Wechselhaft, meist mässig feucht
Lichtbedarf Halbschattig
Im Garten Als Hecke; wild wachsend zusammen mit anderen Sträuchern

Ökologischer Nutzen

Vor allem für Raupen ist der Liguster interessant: Über 26 Arten nutzen ihn als Futterpflanze, darunter auch die spezialisierte Ligustereule (Craniophora ligustri). Zudem finden sich bei ihm zahlreiche Käferarten und Schwebfliegen freuen sich über sein Blüten. Seine Früchte wiederum werden von Vögeln und Säugetieren genutzt, wobei er für erstere auch als Nistgehölz dient.

Impressionen

© Kanton Aargau