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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Sanddorn – Hippophaë rhamnoides

Die Früchte des Sanddorns würde man heutzutage wohl als "Superfood" bezeichnen. Sie haben einen sehr hohen Vitamin C Gehalt und können vielfältig verwendet werden. Mit ihrer orangen Farbe machen sie den Sanddorn zudem zu einem wahren Blickfang.

Allgemeines

Lebensform Strauch
Grösse 1 bis 4 m
Blütezeit April bis Mai
Blütenfarbe Braun
Nutzung Früchte: für Getränke, Marmelade, in Pflegeprodukten, ...
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… die Unterseite der Blätter der Sanddorns mit sogenannten Schildhaaren bedeckt ist, welche bei trockenen Bedingungen den Wasserverlust minimieren? Sie sind im Vergleich zu dem, was wir uns unter Haaren vorstellen, eher flach und rund. Eine weitere Anpassung des Sanddorns an trockene Standorte ist sein ausgedehnten Wurzelwerk, welches über einen Meter tief reicht.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Wechselhaft, meist mässig feucht
Lichtbedarf Sonnig
Im Garten Zusammen mit anderen Sträuchern

Ökologischer Nutzen

Da der Sanddorn windbestäubt ist, finden sich bei ihm keine Wildbienen oder sonstige Insekten, welche auf Nektar angewiesen sind. Seine Blätter dienen jedoch als Futter für die Raupen einiger Schmetterlingsarten und die Früchte werden von Vögeln gefressen. Zudem dient der Strauch als Nistgehölz, wobei er mit seinen Dornen einen gewissen Schutz bietet.