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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Schwarzdorn – Prunus spinosa

Der Schwarzdorn blüht, im Gegensatz zum ebenfalls heimischen und verwandten Weissdorn, schon vor dem Austrieb der Blätter, was im Frühling einerseits schön anzusehen ist und anderseits auch von diversen Insekten geschätzt wird. Zusammen mit seiner dunklen Rinde und den dunkelbraunen Früchten ist er somit ein äusserst attraktives Gehölz.

Allgemeines

Lebensform Strauch
Grösse Bis zu 3 m
Blütezeit April
Blütenfarbe Weiss
Nutzung Früchte (roh nicht geeignet für Kinder); Holz; Laubkompost
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… die Rinde des Schwarzdorns im Mittelalter zur Herstellung von sogenannter Dornenrindentinte gebraucht wurde? Diese ist sowohl lichtecht, als auch lange haltbar und wurde dadurch zu dieser Zeit oft verwendet. Zur Herstellung dieser Tinte war übrigens auch Rotwein eine notwendige Komponente.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Mässig feucht
Lichtbedarf Sonnig
Im Garten Zusammen mit anderen Sträuchern

Ökologischer Nutzen

Auf Grund des frühen Austriebs seiner Blüten ist der Schwarzdorn im Frühling eine wichtige Quelle an Nektar und Pollen für unterschiedliche Insekten. Mehr als 50 Wildbienenarten, fast zehn Schmetterlingsarten und 20 Schwebfliegenarten suchen ihn auf. Er ist mit seinen Dornen zudem ein wichtiges Nistgehölz für Vögel und seine Früchte werden sowohl von diesen, wie auch von diversen Säugetierarten geschätzt. Zu guter Letzt ist anzumerken, dass seine Blätter auch noch von den Raupen von fast 150 Schmetterlingsarten gefressen werden.