Hauptmenü

Einheimische Alternativen zu Neophyten

Hundsrose – Rosa canina

Blüte der Hundsrose.
© Kanton Aargau

Sie ist die häufigste Wildrose welche hierzulande anzutreffen ist, vorallem in Hecken oder im Wald. Dabei ist sie aber auch für Gärten geeignet und bietet mit ihren ungefüllten Blüten reichlich Nahrung für die unterschiedlichsten Insekten.

Allgemeines

Lebensform Strauch
Grösse Bis zu 3 m
Blütezeit Juni
Blütenfarbe Rosa
Nutzung Früchte: Marmelade, Tee, …; in Pflegeprodukten
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… sich bei Rosen aus der Sektion der Caninae, zu denen auch die Hundsrose gehört, ein eigene Art der Meiose, die Canina-Meiose, entwickelt hat? Das resultiert daraus, dass viele dieser Arten eine ungerade Anzahl an Chromosomen besitzen, wodurch die Meiose somit auf die "normale" Art und Weise nicht funktionieren würde. Interessanterweise ähneln später daraus resultierenden Nachkommen deutlich mehr der jeweiligen mütterlichen Pflanze, da diese mehr Chromosomen zum gesamten Genom ihrer Nachkommen beiträgt.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Mässig feucht
Lichtbedarf Halbschattig
Im Garten Zusammen mit anderen Sträuchern

Ökologischer Nutzen

Von 40 Wildbienenarten ist bekannt, dass sie die Hundsrose besuchen. Zudem ernähren sich die Raupen von etwa 45 Arten an Schmetterlingen von ihren Blättern. Vögel und verschiedene Säugetiere schätzen wiederum die Hagebutten der Hundsrose. Zudem dient sie für erstere teilweise auch als Nistplatz.

Impressionen

© Kanton Aargau
© Kanton Aargau
© Kanton Aargau