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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Waldgeissblatt – Lonicera periclymenum

Das Waldgeissblatt ist unter den heimischen Arten der Heckenkirschen (Lonicera spp.) insofern eine Ausnahme, als dass es die einzige der Arten ist, welche als Liane wächst. Damit steht es seinen invasiven Verwandten aus Asien in nichts nach und stellt eine gute Alternative für diese dar.

Allgemeines

Lebensform Kletterpflanze
Grösse Bis zu 5 m
Blütezeit Juni bis August
Blütenfarbe Weiss bis gelblich
Nutzung -
Giftigkeit Giftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… Arten aus der Gattung der Heckenkirschen (Lonicera spp.), ähnlich wie der Jasmin (Jasminum officinale), in China verwendet werden, um Tee zu aromatisieren? Riecht man an deren Blüten, so wird einem auch klar warum: So riecht etwa das hier beschriebene Waldgeissblatt angenehm nach einer Mischung aus Lilien, Vanille und Holz.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Mässig feucht
Lichtbedarf Halbschattig
Im Garten Mit einer Rankhilfe an Mauern und Fassaden; an Pergolen; an Bäumen und Sträuchern

Ökologischer Nutzen

Die Blätter des Waldgeissblatts dienen als Futter für die Raupen von 35 Schmetterlingsarten, darunter auch für die Raupen des Blauschwarzen Eisvogels (Limenitis reducta). Der Nektar wird von neun weiteren Schmetterlingsarten verwendet, vor allem von Nachtfaltern. Seine Früchte werden von verschiedenen Vogel- oder Säugetierarten gefressen. Die Fasern der Rinde des Waldgeissblattes nutzen diese wiederum zum Nestbau.