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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Flaumeiche – Quercus pubescens

In der Schweiz findet man die Flaumeiche vor allem entlang der Jurakette, in den inneralpinen Tälern des Wallis und im Tessin, wo sie lichte Wälder bildet, in welchen die unterschiedlichsten Arten vorkommen. Ihr Wachstum ist häufig etwas knorrig, was aber durchaus seinen Charme hat.

Allgemeines

Lebensform Baum
Grösse Bis zu 20 m
Blütezeit April bis Mai
Blütenfarbe Grün
Nutzung Holz: für Möbel, als Brennholz, …
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… die Flaumeiche in Europa eigentlich deutlich weiter verbreitet sein sollte als sie es ist? In Italien zum Beispiel, sollte sie, nach Schätzungen, auf mehr als 20 Prozent der Landesfläche vorkommen. Tatsächlich ist es aber weniger als 1 Prozent. Der Grund dafür dürfte, wie so häufig, der Einfluss des Menschen sein, welcher diese Wälder über lange Zeit zu stark beansprucht hat.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Wechselhaft, meist mässig feucht
Lichtbedarf Halbschattig
Im Garten Als freistehender Baum; zusammen mit anderen Bäumen und Sträuchern

Ökologischer Nutzen

Die Flaumeiche ist windbestäubst und bietet daher nicht direkt Nahrung für Insekten, welche auf Nektar angewiesen sind. Daher finden sich bei ihr auch nur wenige Wildbienen- und Schwebfliegenarten ein. Für die Raupen zahlreicher Schmetterlingsarten ist sie aber eine wichtige Futterpflanze. Man findet bei ihr zudem verschiedene Arten an Käfern und sie bietet Nistmöglichkeiten für Vögel.