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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Kirsche – Prunus avium

Hübsche weisse Blüten, schmackhafte rote Früchte – was will man mehr? Die Kirsche ist wirklich in mancher Hinsicht ein attraktiver Baum. Er wird aber nicht nur vom Menschen geschätzt. Auch die Vögel bedienen sich gerne an seinen süssen Früchten.

Allgemeines

Lebensform Baum
Grösse Bis zu 25 m
Blütezeit April bis Mai
Blütenfarbe Weiss
Nutzung Früchte, Holz; Laubkompost
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… die Kirsche zu den Rosengewächsen (Rosaceae) gehört? Damit gehören zu ihren Verwandten nicht nur die Arten aus der namensgebenden Gattung der Rosen (Rosa spp.), sondern auch weitere Obstbäume, wie etwa Mandeln (Prunus amygdalus) oder Aprikosen (Prunus armeniaca) und auch krautige Pflanzen wie zum Beispiel die Walderdbeere (Fragaria vesca).

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Mässig feucht
Lichtbedarf Halbschattig
Im Garten Als freistehender Baum; zusammen mit anderen Bäumen und Sträuchern

Ökologischer Nutzen

Die Kirsche bietet reichlich Pollen und Nektar für fast 50 Wildbienenarten. Schmetterlinge besuchen sie weniger, jedoch sind ihre Blätter Futter für die Raupen von wiederum fast 50 Arten. Auch bei Schwebfliegen und Käfern finden sich einige Arten die die Kirsche besuchen. Zu guter Letzt dienen ihre Früchte als Nahrungsquelle für fast 50 Vogelarten und die Baumkrone bietet diverse Möglichkeiten zum Nisten.