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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Essigrose – Rosa gallica

Der Name Essigrose klingt erstmal nicht allzu vielversprechend. Tatsächlich wird sie aber unter anderem zur Herstellung von Rosenessig verwendet, woraus ihr Name resultiert. Im Wuchs ist sie gedrungener als die bekanntere Hundsrose, wodurch sie sich zum Beispiel auch gut als Ergänzung für Blumenbeete eignet.

Allgemeines

Lebensform Strauch
Grösse 20 bis 100 cm
Blütezeit Juni
Blütenfarbe Rosa bis purpurrot
Nutzung Früchte: Marmelade, Tee, …; in Pflegeprodukten
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… in der Rosenzüchtung bei den Gartenrosen zwischen den alten Rosen und den modernen Rosen unterschieden wird? Die alten Rosen sind dabei diese, welche schon vor dem Jahr 1867 in Kultur waren. Zu ihnen gehört unter anderem auch die Essigrose.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Wechselhaft, meist mässig feucht
Lichtbedarf Halbschattig
Im Garten Einzeln oder zu mehreren in Beeten; zusammen mit anderen Sträuchern

Ökologischer Nutzen

40 Wildbienenarten gehören zu den Besuchern der Essigrose und die Raupen von ebenso vielen Schmetterlingsarten ernähren sich von ihren Blättern. Diverse Vogelarten fressen zudem ihre Früchte und nutzen die Essigrose als Nistplatz. Die Art selber gilt in der Schweiz als stark gefährdet.