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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Gewöhnlicher Natternkopf – Echium vulgare

Der Standort soll warm und sonnig sein – dass ist die einzige Bedingung die der Gewöhnliche Natternkopf an den Gärtner stellt. Ist diese erfüllt, sticht er dort schon bald mit seinen blauen Blüten, welche über lange Zeit immer wieder nachgebildet werden, aus der allgemeinen Blütenvielfalt heraus.

Allgemeines

Lebensform Meist zweijährige, krautige Pflanze
Grösse Meist 30 bis 90 cm
Blütezeit Mai bis Oktober
Blütenfarbe Blau
Nutzung -
Giftigkeit Leicht giftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… die Farbe Blau in der Natur nur äusserst selten vorkommt? Interessant ist dabei, dass blaue Blüten von Bienen besonders gut gesehen werden, wodurch Pflanzen mit solchen Blüten eigentlich einen Vorteil haben sollten. Die biochemische Herstellung eines blauen Farbstoffs ist jedoch relativ komplex und daher ist der Aufwand meistens in keinem Verhältnis zum Ertrag.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Trocken
Lichtbedarf Sonnig
Im Garten Auf offenen Ruderalstandorten; in naturnahen Wiesen; in sonnigen Blumenbeeten

Ökologischer Nutzen

Mehr als 40 Schmetterlinge besuchen den Gewöhnlichen Natternkopf. Darunter finden sich sowohl seltene Nachtfalter wie etwa die Flugsand-Kräuterflur-Eule (Actebia praecox), aber auch uns gut bekannte Tagfalter wie der Schwalbenschwanz (Papilio machaon). Der Gewöhnliche Natternkopf ist zudem auch die Futterpflanze einiger ihrer Raupen und wird von diversen Wildbienenarten besucht.