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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Zweihäusige Zaunrübe – Bryonia dioica

Die Zweihäusige Zaunrübe ist eine der wenigen einheimschen Kletterpflanzen. Ihre Blätter und ihre roten Früchte sind sehr schön anzuschauen. Dabei sollte man es aber auch belassen, da alle Teile der Pflanze giftig sind.

Allgemeines

Lebensform Kletterpflanze
Grösse Bis zu 4 m
Blütezeit Juni bis Juli
Blütenfarbe Grün bis weiss
Nutzung -
Giftigkeit Stark giftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

... die Zaunrübe, wie ihr Name es schon vermuten lässt, längliche, knollige Wurzeln bildet? Diese können über 70 cm lang werden und ähneln denen der Alraune, woher sich ein weiterer Name der Art, falsche Alraune, herleitet.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Mässig feucht
Lichtbedarf Sonnig
Im Garten Zusammen mit anderen etwas höher wachsenden Pflanzen; mit einer Rankhilfe zum Beispiel an Fassaden

Ökologischer Nutzen

Über die Interaktionen der Zweihäusigen Zaunrübe mit Insekten ist eher wenig bekannt. Man weiss nur von vier Wildbienenarten und einer Schmetterlingsart, welche diese Art besuchen. Eine davon ist aber die spezialisierte Zaunrüben-Sandbiene (Andrena florena), die nur von Zaunrüben (Bryonia spp.) Pollen und Nektar sammelt. Es gibt aber auch noch den Zaunrüben-Marienkäfer, welcher sich von den Blättern diverser Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), zu welchen auch die Zaunrüben gehören, ernährt.