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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Färberkamille – Anthemis tinctoria

Blüte der Färberkamille.
© Kanton Aargau

Dass die Färberkamille früher zum Färben verwendet wurde, ist nicht nur an ihrem Namen ersichtlich, sondern man sieht es ihr auch an. Ihre kräftig gelben Blüten passen gut in naturnahe Wiesen.

Allgemeines

Lebensform Meist mehrjährige, krautige Pflanze
Grösse 20 bis 60 cm
Blütezeit Juni bis August
Blütenfarbe Gelb
Nutzung -
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… die Färberkamille in der Schweiz als sogenannter Archäophyt eingestuft ist? Das heisst, dass sie, wie Neophyten, ebenfalls durch den Menschen hierher gelangt ist, dies jedoch vor der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus im Jahr 1492. Möglicherweise könnte die Einführung der Art auf den Anbau als Färberpflanze zurückzuführen sein.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Trocken
Lichtbedarf Sonnig
Im Garten Auf offenen Ruderalstandorten; in naturnahen, nährstoffarmen Wiesen; in Blumenbeeten

Ökologischer Nutzen

Sowohl für diverse Wildbienen, wie auch für Schwebfliegen ist die Färberkamille eine wertvolle Quelle für Nektar und Pollen. Zudem ist sie die Futterpflanze für die Raupen von sechs verschiedenen Schmetterlingen, unter ihnen der seltene Rainfarn-Mönch (Cucullia tanaceti; in Deutschland als stark gefährdet eingestuft, keine Angaben für die Schweiz).

Impressionen

© Kanton Aargau
© Kanton Aargau