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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Bibernellrose – Rosa spinosissima

Die Bibernellrose ist zwar noch etwas stacheliger als ihre Verwandten, wie zum Beispiel die Hundsrose, dafür sticht sie aber mit ihren kugeligen, schwarzen Hagebutten hervor. Auch sonst ist sie, mit ihren weissen bis rötlichen Blüten, durchaus hübsch anzuschauen.

Allgemeines

Lebensform Strauch
Grösse 10 bis 80 cm
Blütezeit Mai
Blütenfarbe Meist weiss
Nutzung Früchte: Marmelade, Tee, …; in Pflegeprodukten
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… Rosen, botanisch betrachtet, keine Dornen, sondern Stacheln haben? Als Dornen bezeichnet man umgewandelte Pflanzenorgane, zum Beispiel Triebe oder Blätter, welche aus der Pflanze herauswachsen und somit fest mit dieser verwachsen sind. Stacheln hingegen sind quasi nur an der Oberfläche mit den jeweiligen Pflanzenorganen verbunden und sind selber keine umgebildeten Pflanzenorgane.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Trocken
Lichtbedarf Sonnig
Im Garten Einzeln oder zu mehreren in Beeten; zusammen mit anderen Sträuchern

Ökologischer Nutzen

40 Wildbienenarten profitieren vom Nektar und Pollen der Blüten der Bibernellrose. Die Raupen von ungefähr ebenso vielen Arten an Schmetterlingen ernähren sich wiederum von ihren Blättern. Durch ihren dichten und stacheligen Wuchs bietet sie Schutz und Nistmöglichkeiten für Vögel, welche sich auch von ihren Früchten ernähren.