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Einheimische Alternativen zu Neophyten

Grosser Odermennig – Agrimonia procera

Der Grosse Odermennig ist auf Grund des Rückgangs seiner ursprünglichen Habitate in der Schweiz seltener geworden. Darum und natürlich auch wegen seinen speziellen Früchte, wie auch seinen ansehnlichen Blüten, sollten wir ihm in unseren Gärten eine Chance geben.

Allgemeines

Lebensform Mehrjährige, krautige Pflanze
Grösse 50 bis 80 cm
Blütezeit Juni bis August
Blütenfarbe Gelb
Nutzung -
Giftigkeit Ungiftig

Hervorgehoben:Haben Sie schon gewusst, dass ...

… der Grosse Odermennig ein disjunktes Verbreitungsgebiet aufweist? Weniger umständlich formuliert heisst dass, das er in räumlich getrennten Gebieten, in dem Fall in Europa und Südafrika, vorkommt. Es ist jedoch unklar, ob die Art natürlich, über Zugvögel, nach Südafrika gelangt ist oder ob der Mensch einen Einfluss hatte.

Standort

Feuchtigkeitsbedarf Mässig feucht
Lichtbedarf Sonnig
Im Garten In naturnahen Wiesen; in Blumenbeeten

Ökologischer Nutzen

Der Grosse Odermennig wird in der nationalen roten Liste als verletzlich eingestuft. Die Art selber bietet Nektar und Pollen für über 30 Wildbienenarten, wie etwa die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum morio) oder die Gelbbeinige Kieselsandbiene (Andrena chrysosceles).