Chinesische Hanfpalme – Trachycarpus fortunei
Die Chinesische Hanfpalme ist ein invasiver Neophyt, welcher oft durch Vögel aus Hausgärten in naheliegende Wälder verbreitet wird.
Alle Merkmale auf einen Blick
| Wuchsform | Baum |
|---|---|
| Grösse | Bis zu 15 m |
| Blütenstand | Viele Blüten in langen, stark verzweigten Rispen |
| Blüten | Gelb (männlich) oder gelb-grün (weiblich) |
| Blätter | Immergrün, fächerförmig (handförmig geteilt), bis 1 m breit, mit fein gezähntem Blattstiel |
| Stamm | 20–25 cm dick, von einem Geflecht aus braunen Fasern umgeben |
| Früchte | Zuerst gelb-grüne, später blau-violette Beeren |
Im Bild eine ausgewachsene Chinesische Hanfpalme. Die immergrünen Blätter finden sich im oberen Teil des Stamms und sind fächerförmig. Der Stamm selber ist von einem mehr oder minder dichten Netz aus Fasern umgeben. © Kanton Aargau
Die männlichen Blüten sind gelb und in dichten Blütenständen angeordnet. © Kanton Aargau
Die weiblichen Blüten sind grün-gelblich und die Blütenstände sind lockerer. © Kanton Aargau
An den weiblichen Blütenständen können sich nach dem Verblühen die kugeligen, bereiften Beeren bilden. Im unreifen Zustand sind sie grün-gelblich und wenn sie reif sind, nehmen sie eine blau-violette Farbe an.
Hier wachsen junge Chinesische Hanfpalmen in einem Waldstück. Auf Grund ihrer chrakteristischen und immergrünen Blätter sind sie auch als Jungpflanze das ganze Jahr über gut erkennbar. © Erwin Jörg