Robinie – Robinia pseudoacacia
Die Robinie ist ein invasiver Neophyt aus Nordamerika und verbreitet sich an warmen Lagen wie Strassenrändern, Wiesen und lichten Wäldern. Besonders gut erkennt man die Robinie an den hängenden, weissen Blüten.
Alle Merkmale auf einen Blick
| Wuchsform | Strauch oder Baum |
|---|---|
| Grösse | Bis zu 25 m |
| Blütenstand | Hängende Traube |
| Blüte | Monosymmetrisch, weiss, süss duftend |
| Blätter | Wechselständig, unpaarig gefiedert, mit elliptischen, ganzrandigen Teilblättern |
| Stamm | Rinde grau-braun, von länglichen Rissen durchzogen |
| Triebe | Mit Dornen (dort, wo die Blätter ansetzten), Knospen kaum sichtbar |
| Früchte | 4–10 cm lange Hülsenfrüchte |
Die Blüten der Robinie sind monosymmetrisch aufgebaut und weiss. Sie hängen in vielblütigen Trauben am Baum. © Erwin Jörg
Die Blätter der Robinie sind unpaarig gefiedert, wobei die einzelnen Teilblätter elliptisch und ganzrandig sind. Die Blattstellung ist meist wechselständig. © Kanton Aargau
Die Triebe der Robinie haben lange Dornen. Da es sich dabei technisch gesehen um sogenannte Nebenblätter handelt, finden sich diese immer am Ansatz der Blätter (oder dort wo einmal Blätter waren). © Kanton Aargau
Aus den Blüten der Robinie bilden sich nach dem Verblühen längliche Hülsenfrüchte, welche braun werden, sobald sie reif sind. © Erwin Jörg
Die Robinie kann sowohl strauchartig, sowie auch als Baum wachsen. Dabei kann sie Höhen von bis zu 25 m erreichen. © Erwin Jörg
Wird die Robinie gefällt, kann sie aus dem Stock wieder austreiben. Zudem neigt sie zu Wurzelbrut. © Erwin Jörg
Wichtigste Unterschiede zu ähnlichen Arten
Esche – Fraxinus excelsior
| Blütenstand | Büschelige Rispe |
|---|---|
| Blüten | Rot-grünlich, erscheinen vor dem Blattaustrieb |
| Blätter | Gegenständig, mit lanzettlichen Teilblättern, welche einen gezähnten Rand aufweisen |
| Früchte | Nüsschen mit propellerartigem Flügel |
| Triebe | Ohne Dornen, mit schwarzen Knospen |
Die Esche hat ebenfalls unpaarig gefiederte Blätter. Die Teilblätter sind jedoch lanzettlich, vorne zugespitzt und haben einen gezähnten Rand. © Kanton Aargau
Die Blätter der Esche sind gegenständig angeordnet. © Kanton Aargau
Die Esche bildet Nussfrüchte, welche flach und länglich sind. Diese finden sich in dichten Büscheln am Baum. © Kanton Aargau
Im unreifen Zustand sind die Früchte der Esche grün, später werden sie braun. © Kanton Aargau
Die Esche ist, vor allem auch im Winter, gut an ihren schwarzen Knospen erkennbar. © Kanton Aargau
Diese Esche wächst auf einer Wiese, was eher untypisch ist. Deutlich öfter findet man die Art in feuchten Wäldern. © Kanton Aargau
Gemeiner Goldregen – Laburnum anagyroides
| Blüten | Gelb |
|---|---|
| Blätter | Dreizählig |
| Triebe | Ohne Dornen |