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Artenportraits

Glattes Zackenschötchen – Bunias orientalis

Das Glatte Zackenschötchen ist ein invasiver Neophyt, dessen natürliches Verbreitungsgebiet von Osteuropa bis nach Sibirien reicht. Es verbreitet sich gerne auf offenen Flächen wie etwa Ruderalstandorten oder Äckern.

Alle Merkmale auf einen Blick

Wuchsform Krautig
Grösse 30–150 cm
Blütenstand Rispe
Blüten Gelb, 4-zählig, radiärsymmetrisch (Kreuzform)
Blätter Untere Blätter bis zu 40 cm lang und tief fiederförmig geteilt, wobei der Endabschnitt gross und dreieckig ist, obere Blätter kleiner und weniger geteilt
Stängel Meist kahl, vor allem gegen oben verzweigt und dort rötlich mit warzigen Drüsenhaaren
Früchte Ovales, vorne spitz zulaufendes Schötchen mit Höckern
Das glatte Zackenschötchen hat, wie viele andere Arten in derselben Familie, eine 4-zählige, gelbe Blüte, wobei die Kronblätter kreuzförmig angeordnet sind. © Kanton Zürich
Im oberen Teil hat die Pflanze oft warzige Drüsenhaare (kleine Höcker am Stängel). © Kanton Zürich
Nach der Blüte bildet das Glatte Zackenschötchen kurze, ovale Schötchen, welche vorne spitz zulaufen. Diese sind zudem mit Höckern besetzt. © Kanton Zürich
Der Endteilabschnitt der unteren Blätter des Glatten Zackenschötchens ist gross und ± dreieckig. Im Bild ist auch die Pfahlwurzel der Pflanze gut sichtbar. © creaNatira
Das Glatte Zackenschötchen bildet dichte Bestände, wodurch das Wachstum heimischer Arten erschwert wird. © Kanton Basel-Landschaft

Wichtigste Unterschiede zu ähnlichen Arten

Acker-Senf – Sinapis arvensis

Blätter Untere Blätter sind ebenfalls tief fiederförmig geteilt, aber der Endabschnitt ist eher eiförmig bis lanzettlich
Früchte Längliche Schoten

Gemeine Winterkresse – Barbarea vulgaris

Blätter Untere Blätter sind ebenfalls tief fiederförmig geteilt, aber der Endabschnitt ist eher oval
Früchte Glatte, längliche Schote