Kirschlorbeer – Prunus laurocerasus
Der Kirschlorbeer ist ein invasiver Neophyt aus Südwestasien und verbreitet sich vor allem in Gärten, an Waldrändern und im Wald.
Alle Merkmale auf einen Blick
| Wuchsform | Baum |
|---|---|
| Grösse | Bis zu 6 m |
| Blütenstand | 10–15 cm lange, aufrechte Trauben |
| Blüten | 5-zählig, radiärsymmetrisch, weiss |
| Blätter | Wechselständig, immergrün, ledrig und oberseits glänzend, breit-lanzettlich und vorne zugespitzt, ganzrandig bis leicht gezähnt, riechen beim Zerreiben nach Bittermandeln |
| Früchte | Kugelige Steinfrüchte, welche im Verlauf der Reife zuerst grün sind und dann rot und schliesslich schwarz werden |
Die Blüten des Kirschlorbeers sind in langen, aufrechten Trauben angeordnet. Sie sind 5-zählig und weiss. © Kanton Aargau
Die Blätter des Kirschlorbeer sind breit-lanzettlich und ganzrandig bis leicht gezähnt. Sie sind immergrün und dadurch eher ledrig. Zudem glänzt ihre Oberseite. © Kanton Aargau
Die kugeligen Steinfrüchte des Kirschlorbeers sind am Anfang grün. Später werden sie dann rot und am Ende schwarz. © Erwin Jörg
Auf Grund seiner Blätter, welche das ganze Jahr über an der Pflanze verbleiben, war der Kirschlorbeer eine beliebte Heckenpflanze.
Vögel verbreiten die Samen der Art, so dass diese auch vermehrt im Wald vorkommt. Dort verhindert die dauerhafte Beschattung durch ihre immergrünen Blätter das Aufkommen neuer Bäume und das Wachstum von Frühblühern, wie zum Beispiel Maiglöckchen oder Buschwindröschen. © Kanton Aargau
Wichtigste Unterschiede zu ähnlichen Arten
Edel-Lorbeer – Laurus nobilis
| Blütenstand | Büschel in den Blattwinkeln |
|---|---|
| Blüten | Gelb-weiss |
| Blätter | Riechen beim Zerreiben aromatisch |