Asiatische Staudenknöteriche – Reynoutria japonica aggr.
Die Asiatischen Staudenknöteriche sind invasive Neophyten und verbreiten sich an Flussufern und in landwirtschaftlichen Gebieten. Da sie selbst aus kleinen Pflanzenteilen wieder keimen, können sie sich schnell ausbreiten.
Alle Merkmale auf einen Blick
| Wuchsform | Krautig |
|---|---|
| Grösse | 1–4 m |
| Blütenstand | Aufrechte Rispe mit vielen Blüten |
| Blüten | Klein, weiss, grünlich oder rötlich |
| Blätter | Bis zu 40 cm lang, oval bis leicht herzförmig, ganzrandig, mit häutiger Blattscheide (umgibt den Stängel dort wo das Blatt ansetzt) |
| Stängel | Kräftig, kahl, hohl, grün bis dunkelrot, zum Teil gefleckt |
| Früchte | Dreikantig, geflügelt |
Die Asiatischen Staudenknöteriche bilden vielblütige Rispen. Die kleinen Blüten sind in ihrer Farbe meist weiss mit einer gewissen Tendenz zu rot oder grün. © Erwin Jörg
Die Blätter der Asiatischen Staudenknöteriche sind oval bis leicht herzförmig und ganzrandig. Am Blattansatz ist der Rest der Blattscheide zu sehen (ein typisches Merkmal dieser Pflanzenfamilie). Der Stängel ist oft grün-rot gefleckt. © Kanton Aargau
Die Asiatischen Staudenknöteriche können schon aus kleinen Stücken ihres Rhizoms oder eines Stängel wieder austreiben. © Erwin Jörg
Die Asiatischen Staudenknöterich können schnell dichte Bestände bilden, was das Wachstum anderer Arten beeinträchtigt. © Kanton Aargau
Auch im Wald bilden Asiatische Staudenknöteriche dichte Bestände. Durch ihr flächiges Wachstum können Sie dessen Verjüngung beeinträchtigen. © Erwin Jörg